Ölverlust...noch vertretbar..?

  • Hi Jungs,


    bei meinem 69iger habe ich nach Abstellen des Motors immer 1-2 kleine Tropfen Öl unterm Auto, ist das noch vertretbar oder bahnt sich da was an?


    Tropft nicht aus den Ventildeckeldichtungen und auch nicht von der Ölablaßschraube oder Getriebeübergang, Vermutung geht Richtung Stößelstangendichtung oder Ölkühler...


    Grund zur Sorge?


    Gruß


    Robert

  • Hallo!


    beim 356er (und hier gilt nichts anderes) halte ich bei älteren Motoren 1-2 Tropfen für vertretbar. Dabei gehe ich davon aus, dass es nicht weitertropft. Anders wäre das nur bei Motoren, die relativ frisch gemacht sind, also bis vor etwa 30.000 - 50.000 km. Die sollten eigentlich bis dahin dicht sein.


    Die Stößelrohrdichtungen sind gern mal undicht, wobei das ja ansich technisch unbedenklich ist. Ein undichter Ölkühlerflansch müßte eigentlich auch ein bischen Öl nach oben verteilen, d.h. Gebläserad etc..


    Wenn der Motor nicht gerade gemacht ist, würde ich weiterfahren.


    Gruß Ingo

  • Hi Ingo,


    vielen dank das beruhigt, ich habe gerade festgestellt wo´s tropft, am Ölpumpendeckel kann man die Schrauben nachziehen oder neue Dichtung beim nächsten Ölwechsel.....Motor wurde gemacht allerdings 1981...!!! Kilometer unbekannt und es tropft nicht nach sondern lediglich wenn der Motor heiß war. Wenn er kalt ist tropft nix mehr Gott sei Dank. Nur die Kollegen meckern das man immer sieht wo der "Kleine" gerade gestanden hat.


    DANKE!!


    Gruß


    Robert

  • Beim nächsten Ölwechsel überprüfen ob der Ölsiebdeckel an der Dichtfläche plan ist. Wenn nicht, auf einer Glasplatte planen. Überprüfen, ob die 6mm Stehbolzen im Gehäuse fest sind. (Durch das Gewinde kriecht das Motoröl gerne). Wenn lose, rausdrehen, fettfrei machen und mit Schraubensicherung eindrehen.

  • Hallo Jürgen,


    mach ich danke für den Tipp, soll ich mit Dichtmasse arbeiten oder reicht die Seriendichtung wenn das Ding plan ist?


    Gruß


    Robert

  • Hallo Robert,


    das Planen des Ölsiebdeckels ist ziemlich schwierig, da das Teil erstens aus Stahl ist und zweitens da noch der Magnet drauf sitzt. Außerdem ist es völlig überflüssig. Die zwei Pappdichtungen sind immer dicht.


    Gut ist der Tipp mit den Stehbolzen. An den Undichten hängt dann normalerweise ein Öltropfen. Außerdem ist gelegentlich auch der Niet für den Magneten undicht. Den bekommt man aber mit ein paar kräftigen, gezielten Hammerschlägen wieder dicht.


    Ansonsten würde ich mir wegen der paar Tropfen überhaupt keine Sorgen machen.


    Viele Grüße,


    Wulf

  • Nochmal Hallo!


    es ist sicher den meisten bekannt, aber man sollte daran denken, dass der Ölsiebdeckel mit Hutmuttern und neuen oder den alten aber zuvor einmal ausgeglühten Kupferringen angeschraubt werden muss. Sonst dringt das heiße Öl durch die Gewindegänge nach draußen.


    Wenn es im Bereich Ölpumpendeckel tropft, dann könnte auch der kleine Simmering vom Drehzahlmesserantrieb defekt sein, es sei denn 912 hat immer den elektrischen Drehzahlmesser drin, was ich nicht weiß.


    Gruß Ingo

  • Also der Ölsiebdeckel ist absolut trocken, es ist wirklich der Ölpumpendeckel, daß mit den losen Bolzen ist schon ein Grund dem man nachgehen könnte.


    DANKE!!


    Gruß


    Robert

  • …check sicherhaltshalber auch den Getriebeseitigen KW-Ring…wenn der leicht undicht ist, sieht das ersteinmal so aus als wenn der Öldeckel schwitzt…dabei läuft das diskret aus der Kupplungsglocke.


    Viel Glück .-)