Einspritzdüsen Ultraschallreinigen

  • Hi,

    Wer hat seine Einspritzdüsen am S2 schonmal ulrtaschall reinigen lassen bzw selbst gereinigt?

    Löst die eventuelle Leerlaufschwankungen ?

    Oftmals sind die Einsprtizdüsen bei diesem Alter etwas verkokt.

    Gruß Frankyy

    Gruß Frankyy


    :wink: Es geht nichts über einen Porsche :thumb:

  • Hi,


    Drehzahlschwankungen im Leerlauf resultieren eher aus eimem defekten Leerlaufregler.


    Probier mal ob du den Regler mit WD fluten kannst und ob danach das Verhalten sich gebessert hat.


    Gruß MaRu

  • Hallo Frankyy,

    ich habe vor ca. 2 Jahren meine Einspritzdüsen reinigen lassen. Wichtig dabei ist, dass sie nicht nur so im Ultraschallbad liegen, sondern in einem speziellen Verfahren gereinigt werden. Dabei werden sie angesteuert, so dass sie sich öffnen (wie im Fahrbetrieb) und somit können feinste Rückstände im Ventilsitz entfernt werden. Außerdem sollte bei dieser Aktion auch der elektr. Widerstand auf den Sollwert eingestellt werden und das Spritzbild und die Einspritzmenge justiert werden.
    Der Unterschied war bei meinem Motor sofort spürbar: seidenweicher und gleichmäßiger Leerlauf und deutlich verbesserte Gasannahme!
    Ich kann das nur empfehlen und werde es in etwa 2 Jahren wieder machen lassen. :thumb:

    Gruß - Nobby

  • Außerdem sollte bei dieser Aktion auch der elektr. Widerstand auf den Sollwert eingestellt werden und das Spritzbild und die Einspritzmenge justiert werden.


    Wer hat Dir denn diesen Blödsinn erzählt ??? Ein Verkaufsprofi der Dir die Kohle aus den Taschen ziehen wollte? Der Muß aber auf Zack gewesen sein. Scheinbar glaubt Du sogar was Du schreibst. Sorry, aber das mußte jetzt sein, als ich das gelesen habe ist mir fast der Läppi vom Schoss gefallen. Also nimms mir nicht übel :wink: :wink: :wink:

    Ein Fahrzeug was regelmäßig bewegt wird hat das nicht nötig, da verkokt nix.


    1.) Der Widerstand der Einspritzdüsen kann nicht auf irgendwelche Sollwerte eingestellt werden, weil der sich aus der Spulenwicklung ergibt und die ist vorgegeben.
    2.) Das Spritzbild kann nicht justiert werden, da es sich aus der Form der Kappe (Lochgröße) und Nadeldurchmesser ergibt. Und hier kann man nicht beliebig auswechseln. Dafür gibt es ja verschiedenen Einspritzdüsen. Übrigens sollen die Kappen nur zur Vernebelung beitragen. Die Autos fahren auch ohne diese Kappe. Bei mir war eine Kappe total kaputt und merken konnte man nix davon.
    3.) Du bist der Erste hier der eine Besserung nach der Akton verspürt!
    4.) nur bei Autos die 1 Jahr oder länger gestanden haben ist so was sinnvoll für alle Anderen eher unsinnig.
    5.) meiner wird 365 Tage im Jahr gefahren - hat 280 000 runter - ich habe es trotzdem machen lassen - und es hat sich nix verändert.
    6.) die Einspritzmenge wird nur bestimmt durch die Länge der Ansteuerzeit. Wobei die Taktrate mit höherer Geschwindigkeit natürlich auch zunimmt.
    Soviel zum Thema Ultraschallreinigung. Eine einfachere Methode ist mit Bremsflüssigkeit spülen und im getakteten Zustand mit Pressluft durchblasen. Der Effekt ist der gleiche nur kostet es fast nix.

    Die Werbeverspechen der Firmen die so was anbieten lesen sich aber immer sehr vielversprechend :headbange :headbange :headbange :headbange :headbange
    Also glaube nicht alles was geschrieben steht, Papier ist geduldig. Wenn es wirklich bei Dir besser geworden ist dann muß dein Wagen mal längere Zeit gestanden haben.

  • Gruß Frankyy


    :wink: Es geht nichts über einen Porsche :thumb:

  • Servus,

    den Spulenwiderstandseinsteller möcht ich mal kennen lernen. Vielleicht legt er die Spule in den Kühlschrank oder Ofen, dann kann er den Wert schon kurzfristig "einstellen" :roargh:

    Zum USB-Reinigen:

    Ich habe das letztes Jahr gemacht und bin absolut begeistert davon. Das Ansprechverhalten und die Drehfreude oben raus hat sich stark verbessert. Mein S2 hat ca. 161tkm drauf. Habe auch die gesamte Ansaugbrücke und Einlasskanäle von Verkokungen befreit.

    1. Dichtsatz im PZ besorgt
    2. Rail ausgebaut, achtung, die alten gelben ESD Kappen sind spröde und brechen leicht, die Erdanziehung bewegt sie gern in Richtung Einlassventile
    3. bei mir im Geschäft die Widerstände durchgemessen, alle gleich - musste nix einstellen :roargh: und die Kappe und die O-Ringe runter gezogen
    4. die Ventile an unsere Töllner Stromquelle angeschlossen und mit 10 Hz getaktet
    5. kpl. in Reiniger gehängt und ins beheizbare USB gestellt
    6. nach 3 h raus geholt und nochmal durchgespült und mit druckluft ausgeblasen, neuer Reiniger rein und nochmal 3h...
    7. neu lackiert, neuen Dichtsatz eingebaut
    8. Eingebaut und den höchsten Durchschnittsverbrauch erfahren, den ich je in diesem Auto hatte.

    --> aber nur weils so eeeeendlos geil ist, den nach oben raus zu drehen, ich konnts einfach nicht lassen :D :D :D

    Durchflussmessungen und Spritzbilder sind IMHO nice to know, aber nicht 100% nötig, da es in jedem fall nachher besser ist als vorher und ein falscher Durchfluss / Bild höchstens eine weitere Reinigung nach sich zieht. Also lieber gleich länger reinigen.

    Den Leerlaufsteller auch im USB unter wechselnder Bestromung gereinigt, das Teil ist wie neu!!!

    Falls kein Prüfzertifikat benötigt wird, kann ich das auch für einen kleinen Unkostenbeitrag für Forenmitglieder machen. Oder einfach bei ebay ein kleines Ultraschallbad kaufen, die ventile manuell takten und halt mit dem Staubsauger ausblasen/saugen...

    Manche empfehlen auch den Tausch des Siebs im Ventil, da habe ich mich noch nicht ran gewagt....

    Gruß Phil

    Johann Wolfgang von Goethe entlehnt: "Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, in der sie gelten."

    Einmal editiert, zuletzt von Phil247 (7. Februar 2010 um 19:31)

  • Das hört sich doch vielversprechend an.

    Da werd ich mich mal ran wagen an das ganze solange es noch so kalt ist.
    Danke der Eiszeit ;)

    Ultraschallgerät hab ich schon .

    Brauch nur noch den Dichtsatz dann gehts los.

    Mal schaun was für auswirkungen das dann hat :)

    Gruß

    Gruß Frankyy


    :wink: Es geht nichts über einen Porsche :thumb:

  • Hallo,

    habe vor kurzem auch eine Reinigung im USB durchgeführt. Dazu noch ein paar Punkte zur Ergänzung:

    1. Es gibt besonders für die Reinigung von Einspritzventilebn vorgesehene Reiniger, z.B. Tickopur TR13.

    2. Neben dem Takten der Ventile ist es sehr wichtig, die Ventile im USB zu spülen

    3. Im Ventil befindet sich ein Feinsieb. Wenn man das ausbaut und mit einem neuen vergleicht, sieht man einen ziemlichen Unterschied.

    4. Die Reinigung im USB habe ich bei 60Grad Temperatur durchgeführt. Dadurch wird die Reinigungswirkung exterm verbessert.

    Ich habe die Ventile gereinigt, aber noch nicht eingebaut (ist mir im Augenblick noch zu kalt und fahren kann ich erst wieder ab 1. März). Bei der Reinigung habe ich aber gesehen, was für eine Dreckbrühe aus dem Ventil kommt. Daher habe ich schon eine ziemlich hohe Erwartung an Laufkultur und Ansprechverhalten. Beim Entfernen der Schutzkappen waren übrigens deutliche verharzte Ablagerungen zu sehen. Die ließen sich mit einem Lappen weitgehend entfernen, nach dem Ultraschallbad waren die Verharzungen komplett weg. Wenn die Ventile innen so asugesehen haben wie außen, dann ist die USB-Reinigung in jedem Fall sinnvoll.

    Ich habe von der Reinigung ein Paar Bilder gemacht, die ich bei Bedarf gerne einstelle.

    Gruß

    Werner

  • Ich habe gerade heute meine ESV zu Cartronic geschickt, um sie dort mit der ASNU-Technik (Ultraschall) reinigen zu lassen. Bei einer Laufleistung von über 200.000km scheint mir das recht sinnvoll.

    Ich hoffe, ich bekomme ein Protokoll dazu, in dem man den Vor-Nachher-Effekt erkennen kann. Wenn ich sie wieder zurück habe, kann ich ja mal berichten.

    Gruß!