Benötige Hilfe/Tipps/Rat zum weiteren Vorgehen mit meinem 944I

  • Naja,
    also 10k€ finde ich schon arg beachtlich.
    Dafür bekomme ich doch einen TOP 944, oder nicht?
    Also die Summe wollte ich nicht ausgeben. Aber klar, alles am Stück ist schon eine gute Idee.


    Naja was heißt top?
    Wenig Kilometer ist nicht unbedingt top.
    Gut, du wirst dir vermutlich Karosseriearbeiten sparen.
    Aber Gummis, Lager, Gummipuckkupplung, Reifen und Dichtungen altern natürlich auch und gehören irgendwann gemacht.
    Kommt also auch noch ein Sümmchen dazu.
    Für 10000€ bekommst du dein Auto aber wieder richtig fit gemacht. Viele schaffen den Betrag locker in 5 Jahren so nebenbei ohne das sie es richtig merken.
    Es sind halt nur realistische Zahlen, Blacki war da eher optimistisch mit den 5000€.

    www.transaxleworld.de

    Ersatzteile für Porsche 924/944/968


    "Transaxleworld formerly known as Onkelsebb"


    Porschefahren ist die vernünftigste Art, sein Geld aus dem Fenster zu werfen!

  • Ja, hast sicher recht.
    Alleine 4 Reifen und die Gummi-geschichten erneuern ist ja auch ne menge.


    Kennt denn jemand in der Nähe (Raum Düsseldorf) einen 944 experten, der realistisch abschätzen kann, wie die Substanz des Wagens ist?
    Davon würde ich dann den Rest abhängig machen.


    Gruß,
    Hrachia

  • Es sind halt nur realistische Zahlen, Blacki war da eher optimistisch mit den 5000€.

    hab ja auch mindestens geschrieben. das problem ist ja nicht nur das es geld kostet, es kostet verdammt viel zeit wenn du versuchst weitestgehend alles selbst zu machen. darf man nicht ganz vergessen. man verliert sehr schnell die lust, wenn es sich in die länge zieht...


    dauerbaustellen machen keinen spass, ich hab da erfahrung drinn (;

    Wiechers Käfig und Domstrebe
    KW V3 Inox Line
    EBC Yellowstuff/Zimmermann ungelocht
    Keskin KT2 235/40x8,5-255/35x9,5
    König K5000G
    Wavetrac®LSD

  • Hi Ihr Lieben,


    also ganz ehrlich, ich finde die angepeilten 10t Euronen recht optimistisch kalkuliert, gemessen an den Ansprüchen, wie das Auto zum Schluss aussehen soll. Demnach wäre ich von einer Komplettzerlegung ausgegangen. Karosserie komplett entlacken um auch die letzte Schwachstelle ausfindig zu machen, aufarbeiten und anschließend ordentlich lackieren. Motor/Getriebe überholen, blitzblank reinigen, Transaxle prüfen und evtl. neu lagern, Achsen, Lenkgetriebe, etc prüfen, aufarbeiten, entrosten, lackieren bzw. beschichten; Bremsanlage (Scheiben, Sättel, Leitungen, etc.), Elektrik ( Kabelbäume, Stecker, ...), Glasteile insbesondere Windschutzscheibe/Heckscheibe prüfen, ggf. erneuern bzw. aufarbeiten, Innenraum (Armaturenbrett, Sitze, etc.) ggf. neu beziehen, und, und, und... Wer´s perfekt haben will, kommt von Hölzchen auf Stöckchen. Das Ergebnis wird sich lohnen aber nicht wirtschaftlich sondern für den Spaß am Auto.


    Originalzustand ist sicher schön, aber es gibt auch genug Verbesserungspotential, ohne das Auto zu zerbasteln; z.B. Bremsanlage vom Turbo/S2, stahlummantelte Bremsleitungen, Fahrwerk, ...


    Insgesamt sind 10t Euro schon recht niedrig angesetzt, je nach Anspruch. Wenn man mit etwas Patina leben kann, dürfte die Summe ausreichen. Wenn man aber detailverliebt restaurieren will und jede angegammelte Schraube erneuern möchte, wird´s schon knapp.


    Letztlich ist so ein Restaurationsprojekt wie eine Modelleisenbahn: Man findet immer noch etwas, wofür man investieren kann und wirklich fertig wird man nie. Zum Glück, sonst würde es ja langweilig. Und verkaufen und eine neue Baustelle kaufen geht dann nicht mehr, dann ist der finanzielle Verlust erst wirklich da.


    Noch´n Tipp für Innenraum: Habe gerade erst gelesen, dass die Sitzklinik in Königswinter bei Bonn sich auf Restauration von Porsche-Fahrzeugen spezialisiert hat und auch angeblich jeden Originalbezug ersetzen kann.


    Gruß, Traxel

  • Danke!
    Der Hinweis mit dem Sitz ist toll, da ich sehr viele gebrauchte schon gesehen habe, aber keine hatten meinen Bezug!

  • Ja, hast sicher recht.
    Alleine 4 Reifen und die Gummi-geschichten erneuern ist ja auch ne menge.


    Kennt denn jemand in der Nähe (Raum Düsseldorf) einen 944 experten, der realistisch abschätzen kann, wie die Substanz des Wagens ist?
    Davon würde ich dann den Rest abhängig machen.


    Gruß,
    Hrachia


    Ich weiß nicht, ob´s die Firma noch gibt, in Bedburg-Kaster gab´s mal einen "Transaxle-Papst", der schien ein umfassendes Know-How zu haben. Praktische Erfahrungen habe ich da aber auch nicht.


    Dein Problem wird aber eher werden abzuwägen, was der Wagen Dir persönlich Wert ist und was Du bereit bist zu investieren. Dem gegenüber steht, wie der rein wirtschaftliche Faktor aussieht. Du wirst feststellen, dass Welten dazwischen liegen. Wenn Du das Auto kurz nach Totalrestauration dringend verkaufen müsstest, wirst Du mit Sicherheit nicht die Investitionssumme erzielen. Das Geld wir schlicht und einfach futsch sein. Mal angenommen, die Restauration kostet Dich insgesamt 15.000 EUs und Du würdest Ihn anschließend für gerade mal 7000,00 verkauft bekommen... d.w.


    Die Überlegung, die ich vor Projektbeginn anstellen würde, wäre folgende :-a : Könnte es eine Situation geben, dass ich den Wagen verkaufen muss (z.B. Hausbau/Wohnungskauf, wackelige Jobsituation/Arbeitslosigkeit, Kinderwunsch, etc.) Wenn nach realistischer Einschätzung jede mögliche Veränderung der Lebensumstände nicht bedeutet, den 944er verkaufen zu müssen, dann erst würde ich bereit sein, in eine aufwändige Restauration zu investieren.


    Das ist ähnlich, wie bei fallenden Aktienkursen. Verloren hat man erst, wenn man Anteile verkauft. :old:


    Gruß, Traxel

  • Die Überlegung ist interessant und ich hatte sie bisher gar nicht in erwägung gezogen.
    Vielleicht aber auch, weil der Wagen mich persönlich ja bisher 1000,-€ plus gequetschte gekostet hat.
    Ich werde am WE mal in mich gehen müssen, wie ich sehe.

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