Härtegutachten f. Cup-Felgen

  • Hallo Leute,
    ich bin mir nicht sicher, ob ich hier oder doch lieber im 911er Bereich des Forum fragen soll. Das Auto ist ein 944 Bj.83.
    Allerdings suche ich ein Härtegutachten für die Porsche Carrera Cup Felgen.
    Ich war schon im PZ, aber die verweisen mich an einen Felgenspezialist. Der würde mir die Dinger für 250€ eintragen. Ich wollte das erst machen, aber ich habe letztens (als ich mir neue Reifen geholt habe) mit einem anderen Felgenspezialist geredet und dieser meinte wenn er ein Härtegutachten hätte, könnte er mir das vielleicht auch günstiger organisieren.


    Desweiteren habe ich auf meinem Auto original Porsche Distanzscheiben(vom Vorbesitzer), wie ich letztens gesehen sind die garnicht eingetragen. Benötige ich hierfür auch ein Gutachten?


    Liebe Grüße
    Max

  • Hallo Max
    ich weiß nicht warum du ein Härtegutachten benötigst , wenn es originale Porsche Felgen sind .
    Ich habe mir damals auch andere original Felgen gekauft und der TÜV meinte ,warum ich sie eintragen lassen möchte , weil es ja original Porschefelgen wären.
    Frag doch einfach mal beim TÜV nach !!!


    Gruss ennokatt

  • Hey,
    danke für deine Antwort.


    Ich werde am besten mal beim TÜV verstellig werden, wie du es empfohlen hast.


    Lg
    Max

  • Servus,


    man kann natürlich nicht einfach jede Porsche Felge auf jeden anderen Porsche schrauben.


    Es gibt daher nur 2. Möglichkeiten:


    1. Freigabe vom Fahrzeughersteller (also Porsche)
    2. Einzelabnahme nach § 21 mit Festigkeitsgutachten bei einen TÜV.


    Zu 1. Eine Freigabe wird es nicht von Porsche geben
    Zu 2. Benötigt man normalerweise nur einen Felgen Festigkeitsnachweis.


    Diesen Felgen-Festigkeitsnachweis bekommt man normalerweise nur vom
    Felgenhersteller, also auch von Porsche.
    Diesen wird man wahrscheinlich auch nicht bekommen, weil man damit die Felgen
    auch auf einem Golf, Astra, Mini usw. (mit Adapterscheiben) eintragen lassen könnte.
    Das will Porsche aber NICHT !!!:D


    Dann gibt es nur eine Lösung:
    Man kann über die Felgen Teile-Nummer überprüfen auf welchen Fahrzeugen diese Felgen verbaut worden sind.
    Dann schaut man über die Fahrzeug-Betriebserlaubnis (beim TÜV in die Fzg-ABE) bei diesen Fahrzeugen nach welche zulässige Achslasten vorne und hinten eingetragen sind.
    Bis zu dieser höchsten Achslast bekommt man die Felgen auch immer auf einem anderen Fahrzeug eingetragen.


    Das bedeutet wenn die höchste Achslast z.B. 1160 kg ist, trägt die Felge immer 580 kg !!!
    (Mit allen Reifengröße die auf den Felgen und Fahrzeugen verbaut wurden)


    Das geht allerdings alles nur beim TÜV und einem Dipl.-Ing von der Prüfstelle,
    weil die GTÜ, KÜS usw. keine Einzelabnahme nach § 21 durchführen dürfen.
    Die Dekra darf das auch nur in den neuen Bundesländern !


    Eine Einzelabnahme wird allerdings immer nach Zeitaufwand abgerechnet,
    daher am besten vorher abklären.
    Wenn der Prüfer 5 Stunden nach den Achslasten suchen muß, wird es teuer.
    Daher könnte es ggf. bei einem Tuner durchaus günstiger werden, wenn dieser
    diese Eintragungen schon öfters gemacht hat.


    Die 250.- EUR sind daher vom Preis OK, wenn sonst nichts dazu kommt.:thumb:

    CU Frank k:beach:


    Wer mir am A_rsch klebt, kann nur hinter mir im Stau stehen :drive:


    Die Moral der Geschicht: Mezger-Motoren sterben nicht 8:-) Mann muss sie mit Gewalt töten :roargh:

  • Quote

    Original von ennokatt
    Hallo Max
    ich weiß nicht warum du ein Härtegutachten benötigst , wenn es originale Porsche Felgen sind .
    Ich habe mir damals auch andere original Felgen gekauft und der TÜV meinte ,warum ich sie eintragen lassen möchte , weil es ja original Porschefelgen wären.
    Frag doch einfach mal beim TÜV nach !!!


    Gruss ennokatt




    Servus ennokatt,


    bei Deinem TÜV-Mann handelte es sich scheinbar nur um einen typischen Rostloch-Sucher !?


    Eine original 19" Felge vom 997 geht NIE von der Tragfähikeit auf einen Cayenne !
    Die Cayenne Felge hat mindestens 900 kg- 950 kg Tragfahigkeit und die 997 Felge wahrscheinlich nur 600 - 700 kg !
    Geht daher nicht auch wenn die Größe und die ET fast gleich wären.


    Wie es geht habe ich schon kurz vorher beschrieben.

    CU Frank k:beach:


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  • Hallo Frank :wink:


    Also ich lasse nichts über meinen Tüv - Prüfer sagen er ist ein gewissenhafter Mann der nicht alles einträgt . :deal:
    Klar es gibt immer eine einfache sowie eine komplizierte Lösung . Da wir ja über einen 944 sprechen werden wohl alle Porschefelgen die Tragkraft erfüllen :-))
    Deshalb war auch meine Empfehlung doch einfach mal zum TüV zu fahren und zu fragen .
    Es ist , so finde ich , die einfachste Lösung auf die Frage :was ich alles brauche um sie "Eintragen" zu lassen. :blumengruss:


    Gruss Enno



  • Servus Enno,


    also mein 996 Cabrio hat vorne nur 775 kg zul. Achslast da wird wohl jeder 944er mehr haben.
    Somit geht die Eintragung schon mal NICHT mit 996 Felgen auf dem 944 (;
    Außer es gibt ein Festigkeitsnachweis :thumb: Woher auch immer ?:-(
    Falls es einen TÜV-Prüfer gibt der mal auf Verdacht " wird schon halten" die Felgen einträgt,
    möchte ich nicht in seiner Haut stecken wenn es zur Gerichtsverhandlung kommt.
    Job auf jeden Fall futsch !
    Ein TÜV-Prüfer kann sich nicht auf "habe ich nicht gewusst" berufen]:-)


    Daher ist Dein TÜV-Mann vielleicht ein netter, aber er hat keinen Plan von Eintragungen.

    CU Frank k:beach:


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    Edited once, last by 996-Frank ().

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