Nachbarschaft24

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  • Hallo zusammen,


    habe heute in meinem Briefkasten einen Brief einer Inkassostelle gefunden. In diesem Brief werde ich dazu aufgefordert 92,47€ zu zahlen, da ich mich am 8.11.07 auf Seite der netsolutions FZE- Projekt: nachbarschaft24 angemeldet hätte.


    Ich kann mich aber nicht erinnern mich dort angemeldet zu haben und bei recherche im Internet hab ich sowol Berichte gefunden in denen einfach Rechnungen verschickt wurden, obwol sich niemand angemeldet hat oder das man sich dort angemeldet hat, die Kosten jedoch versteckt in den AGB's standen.


    Jetzt meine Frage: Wie woll ich auf den Inkasso-Brief reagieren? Soll ich erstmal den "angeblichen" Vertrag wiederrufen und den Brief erstmal ignorieren?


    LG


    Sebastian

  • Hallo Sebastian,


    zunächst einmal würde ich prüfen, ob es dieses Inkassobüro wirklich gibt oder ob nur jemand versucht ängstliche Menschen abzuzocken. Falls es existiert würde ich, falls Du eine Rechtschutzversicherung hast, damit zu einem Anwalt gehen, da solche Inkassobuden zum Teil sehr unangenehm werden können.


    Beste Grüsse, Wolfgang

  • Einen Vertrag, der nicht geschlossen wurde zu widerrufen wäre irgendwie vor Gericht ein zweischneidiges Schwert. Da würde Dir jeder zweitklassige Anwalt beweisen wollen, daß an dem Vertragsverhältnis doch etwas dran sein muß, weil Du ja gekündigt hast.


    Daher würde ich sofern die Möglichkeit besteht, den Brief zu einer Geschäftsstelle vom Verbraucherschutz mitnehmen und ansonsten die Briefe ignorieren.


    Erst wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid eintrudelt, mußt Du dann Initiative ergreifen, sonst akzeptierst Du quasi ohne Aktion die Forderung und dann ist diese rechtskräftig.

  • Kaufst du auf Viagra, weil eine Spam eintrifft?


    wenn du auf Nummer sicher gehen willst, würde ich mal bei der Verbraucherzentrale vorsprechen. Wenn das wieder eine neue Masche ist, wirst du sicherlich nicht der Erste sein.


    Ansonsten per Einschreiben jeglichen Zusammenhang mit diesem Laden abstreiten und denen schreiben, das bei weiteren Forderungen du einen Anwalt einschalten würdest.


    Ich würde aber auf keinen Fall etwas kündigen was ich nie bestellt habe, könnte dir sonst noch als "Schuldeingeständnis" ausgelegt werden.


    Gruß
    Kalle

  • Ich glaub ich wart einfach mal den (unwahrscheinlichen) Mahnbescheid ab, dann muss ich mich ja dazu äussern.


    Hab etwas weiter im Internet geforscht, dort wird auch dazu geraten, dass man sich nicht verrückt machen lassen soll.


    Wegen der Nachbarschaft24 Geschichte gibts derzeit 10000000 Infos im Netz und in Foren.


    Also bin ich nicht der einzige! :-)


    LG


    Sebastian

  • Genau das ist der richtige Weg, Basti.


    Ein Mahnbescheid wird nie kommen. Wenn doch: zum Anwalt gehen und Widerspruch einlegen.

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