Welches Öl ? (964 Bj.92)

  • Hi,


    ich benutze im Moment das 5w 40 Öl. Habe aber gehört, das 10w 60 für 964 besser geeignet ist. Welches Öl nehmt ihr für euren 964.


    Danke

  • Hallo
    das von Dir angegebene Oel passt ohne Probleme! Sogar die Turbo's befülle ich damit, ohne jemals (seit 10 Jahren) auch nur einen Hauch Probleme damit gekriegt zu haben! In heissen Ländern (dauernd über 30°) kann es dann bei Turbo's schon sinnvoll sein, ein 10W/60 eizufüllen. Bei den Saugmotoren biste immer auf der grünen Seite!
    Gruss,turboracer

  • hi,


    mit dem 964er kenne ich mich nicht so aus, aber ich hatte jahrelang einen käfer cab (1303) und den die letzten 150.000km mit 10W 60 (castrol) gefahren und es gab nie probleme mit dem motor. diese luftgekühlten boxer sind thermisch etwas instabil und da ist ein öl mit hoher warmviskosität sehr gut. ich kann dir dieses öl sehr empfehlen, zumal es auch andere vorteile hat (bessere dämpfung ...). wenn du bei den dünnflüssigen ölen bleiben willst, dann nimm lieber das 0W 40 - damit hast du die gleiche warmvisko und bessere kaltschmierung + etwas niedrigeren benzinverbrauch.
    in einem anderen forum hatten wir das thema bis zum abwinken durchgekaut, s.u. (das gilt eigentlich für alle automarken) ZITAT:


    "
    Ein oft begangener Irrtum: Wenn du mit einem Öl eine geringere Innenreibung des Motors festsellst erzeugt das Öl i.d.R. eine erhöhte Lagerluft durch niedrigere Viskosität. Wenn man aber ohne erhöhten Verschleiß mit erhöhter Lagerluft die Innenreibung des Motors verringern will muß man verstärkte Lager mit einem geometrisch größeren Lagerspalt verwenden und ihn mit einem belastbareren Öl füllen, wie es BMW bei den M-Modellen praktiziert. Wenn du einfach nur das Öl dünner (und damit weniger belastbarer) machst ohne verstärkte Lager zu verwenden erhöhst du den Verschleiß und verringerst die Lebensdauer - gewinnst aber Wirkungsgrad.


    Die Öltabellen der Hersteller gehen nicht nach Öl-, sondern nach Außtentemperatur - wenn du dir aber die HTHS-Werte (Viskosität bei 150°C) der Öle anschaust (Siehe Datenblätter der Hersteller oder Öltest´s der Autozeitschriften) kannst du Rückschlüsse auf der Schmierverhalten im Hochtemperaturbereich ziehen.


    Wenn du einen gemächlichen Fahrstil hast und dein Motor sehr konservativ mit weniger als 60PS/Liter Hubraum ausgelegt ist magst du von einem hochbelastbaren 60er Öl kaum profitieren - aber Reserven sind auch dort wünschenswert, oder? Reserven die auch ein leichte Ölverdünnung durch Benzin wie sie naturgemäß im Kurzstreckenverkehr auftritt kompensieren können....


    Es ist eine frustrane Diskussion wenn einer fragt "Was ist das beste?" der nächste dann einwendet "Ist das auch wirklich nötig?" und zum Schluß eine Kompanie von "Geht das nicht auch?"- Fragern einmarschiert, wie hier schon so oft passiert - glaubt doch einfach mal eurer Betriebsanleitung:


    - Nötig ist i.d.R. nur ACEA A3/B3 bzw A3/B4 - außer BMW möchte eigens geprüfte Öle in den Motoren sehen - und so sieht es bei dem hier besprochenen M54 bis Hermann was schriftliches hat ja aus.


    - Am besten wäre unter Lebensdaueraspekten ein hochbelastbares 60er Öl mit kurzen Wartungsintervallen.
    "


    ciao claus

    Für einige ist es eine Autobahn, für andere der längste Parkplatz der Welt!

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