OPEL werkstatt verschlimmbessert Astra :-( was nun?

  • mein Astra G (der neue) 2.0 16V stottert seit ein paar Tagen, wenn ich von niedriger Drehzahl voll aufs Gas steige. Und vor allem wenn es regnet nimmt er schlecht gas an. Ausserdem hat hin und wieder mal die Motorlüfter-Warnleuchte aufgeleuchtet.


    Daraufhin habe ich ihn heute zu einem grossen Opel Autohaus gebracht und das Problem geschildert.


    Sie haben erstmal auf die schnelle nix gefunden und meinten ich solle ihn mal da lassen und sie schauen mal max. 1 stunde rein (damit die kosten ned ins unendliche gehen - bei 75 EUR stundensatz schnell passiert, und das für ein opel-autohaus... endlich durfte ich mich wieder wie ein porschefahrer fühlen) und dann mal schaun.


    ein anruf kam... sie hätten festgestellt, das der "luftmengenbegrenzer" defekt sei (kostet 185 EUR), dass aber ned der einzige fehler.. "ggf." (!) ist auch das Steuergerät defekt, dass is aber ned sicher, aber um das zu prüfen, müsste ich für gut 400 EUR eins kaufen und hoffen, dass es daran lag. Zurückgeben bei Fehldiagnose nicht möglich!
    In den Kabeln könnte natürlich auch ein Wackelkontakt sein, aber sowas zu finden "kann stunden dauern".


    ich war nicht wirklich überzeugt vom können der jungs und meinte, sie sollen alles so lassen wie es ist und ich überlegs mir nochmal, denn ausser dem leichten stottern war ja nix... ich also die 75 EUR bezahlt und eingesteigen... stirbt der motor sofort wieder ab und die motorwarnleuchte leuchtet dauerhaft... die hatte bisher noch nie geleuchtet!
    ich wieder rein, aber der typ meinte: naja, beim testweisen wechseln des luftmassenmessers könnte der alte evtl. halt ganz kaputt gegangen sein, aber kaputt war er angeblich vorher schon. ich muss halt die drehzahl hochhalten und mit der handbremse bremsen...
    na prima... ich habe das auto dann so mehr schlecht als recht den kilometer nach hause gestottert und da steht er nun... auto unfahrbar und ich 75 EUR ärmer...


    meine frage jetzt: Was nun?
    ich war in dem moment irgendwie auf der leitung gestanden und habe nix gesagt.. ausserdem hatte ich es eilig, weil ich eigentlich noch wohinn wollte, aber schon nach ein paar hundert metern habe ich gemerkt, dass ich froh sein kann, wenn ich den kilometer zu mir nach hause noch bewältigen kann.
    Was für Rechte hab ich da.. kann ich darauf bestehen, dass das auto wieder so ist wie vor der "Reparatur".. oder können die sagen: "durch das testen ist es jetzt halt ganz kaputt gegangen!"


    was würdet ihr mir raten?

  • Hey Coes,


    ich an Deiner Stelle würde nochmal mit dem Werkstattmeister sprechen, außerdem würde ich den Wagen mal in eine andere Werkstatt bringen und wenn Dir der Werkstattmeister blöd kommt, dann würde ich einfach einen "netten" Brief oder Email an Opel schreiben.


    Hier mal eine kleine Geschichte, die zu deinem Erlebnis passt:


    In meinem Bekanntenkreis hat sich nämlich im letzten Jahr ein ähnlicher Fall ereignet. Die fuhren einen Vectra A, allerdings auch den 2,0 16V Ecotech Motor und der rückelte auch ab und an und dann ging er auch teilweise noch aus. Hinzu das die Motorkontrollleuchte permanent an war !! Der freundliche Opel Händler werkelte an dem Wagen x-mal rum und schlieslich hieß es auch hier: Steuergerät muß ausgetauscht werden !! Allerdings hatten wurden bis zu diesem Zeitpunkt bereits Reparaturen und Austäusche in 4 Stelliger Höhe gemacht !! Daraufhn gab es einen "netten" Brief an Opel und 1 Woche später rief der freundlich Opel Händler an und fragte höflich, wann meine Bekannte denn mal zu Hause wären und er dann deren Wagen zur Durchsicht bzw. zum Austausch des Steuergerätes mitnehmen könnte...... Außerdem fragte er noch, ob sie denn, für die Reparaturzeit mit einem Astra Cabrio als Leihwagen einverstanden wären. Natürlich war der Leihwagen kostenlos und die Durchsicht bzw. der Austausch des Steuergerätes war kostenlos + es wurde noch eine kostenlose Inspektion gemacht. Nach 3 Tagen wurde der Vectra dann fehlerfrei, gewaschen + innen gereinigt wieder abgeliefert !!! Es geht doch
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    Ich würde auf jeden Fall schreiben, dass Du schon seit xx Jahren Opel fährst und es Opel im Moment ja finanziell nicht so gut geht und sie mal überlegen sollten, dass man "Stammkunden" besser kompetent helfen sollte, als sie zu vergraulen grinser3.gif


    Gruß
    Tilo

  • Das ist aus Händlersicht eine zu verstehende Geschichte. Bei *manchen* Vertragswerkstätten werden die Garantiestundensätze vom Vertragspartner deutlich unter die normalen Stundensätze geschraubt. Und wenn man sich anschaut, wie beschissen es dem Handel seit einigen Jahren geht, wundert es nicht, dass einige Leute versuchen zu überleben. Also: Verständnis zeigen, *Argumente* ignorieren und beharrlich bleiben. Geld verdient wird bei Vertragswerkstätten nahezu ausschließlich im Verkauf

  • Guten Morgen,


    ich habe noch einen kleinen Nachtrag.....


    In der letzten Autobild (da wo der neue Mazda 626 unter die Lupe genommen wird) ist auch ein kleiner Artikel über die Kundenzufriedenheit der PKW-Kunden. Opel ist auf dem letzten Platz..........


    GRuß
    Tilo

  • kurzes update:


    der luftmassenmesser wurde nach langem hin und her ("wie? kostenlos einbauen??? davon weiss ich nix, dass müssen sie mit dem kollegen besprechen, der das versprochen hat" (der natürlich nicht im haus war))


    ein mechaniker, der das gehört hat, hat sich daraufhin erbarmt und das ding schnell reingestöpselt. aber, klar, der wagen lief natürlich immer noch ned und ist immer wieder sofort ausgegangen.


    daher wieder zu fuss heimmarschiert und auf anruf gewartet, wenn der fehler gefunden ist.
    kam natürlich kein anruf, also hab ich mich gemeldet. daraufhin sagte man mir, das steuergerät sei defekt und si ehätte ein neues rein und mit dem würde der wagen "einwandfrei" laufen (aber das hab ich ja schon mal gehört). kostenpunkt: gut 800 EUR das steuergerät und gut 100 EUR arbeitszeit.


    ich werde das teil jetzt selbst besorgen (800 EUR *lol*) und bin dann mal gespannt, was bei dieser Opel-Werkstatt dann diesmal mit "dann läuft er wieder einwandfrei" gemeint ist ;-)


    i keep you informed...

  • so, ich hab das auto jetzt wieder, bin EUR 250,- ärmer (für arbeitszeit: "fehlersuche" + steuergerät und luftmassenmesser einbauen) und jetzt läuft das auto wieder so, wie es gelaufen ist, als ich es zur Werkstatt gebracht habe... also es stottert heftig bei regen...
    tja... sh** happens...

  • hey,
    hat Dir der Meister gesagt, ob und welche Fehlercodes er gefunden hat ?
    Hat der das Zündmodul überprüft? (schwierig!)
    Es gibt bei deiner Version 2 Stellgliedtests...wenn ich mich da richtig erinnere der Z 20 XEV hat glaube ich für 1, 4 2, 3 Zylinder jeweils einen Test
    Tritt dein Fehler nur sporadisch auf, oder nur bei Feuchtigkeit?
    Hat er das Steuergerät geflash, welche Software hat er ? Liegt da normal aber nicht dran! Sollte aber auf die letzte Version gebracht werden, damit hat man den letzten Stand, egal wofür es gut ist!
    Hat er die Datenliste geprüft? Da ist ein Parameter der zeigt dir den Durchsatz an . Die Anzeige ist in kg/h und in V. Anhand der Anzeige kann ein erfahrener Mechaniker den LMM einschätzen. Der LMM kann leider so nicht geprüft werden, da hat er schon recht. Wenn keine DTCs gesetzt sind bei Zündung und LMM wird schnell mal das Steuergerät getauscht...wir schon besser werden...hört sich aber nicht danach an...
    Hast du irgendetwas eingebaut, was Elektrisches?
    Gruss
    JM

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