Porsche registriert weiterhin weltweit anhaltend hohen Auftragseingang

  • Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, ist für die weitere weltweite Absatzentwicklung ihrer Sportwagen zuversichtlich. Konsolidiert über alle Weltmärkte liegt der Auftragseingang nach wie vor auf dem Niveau des Rekord-Vorjahres - und dies trotz eines aktuellen Verkaufsrückgangs in Nordamerika. Auf diesem wichtigsten Absatzmarkt von Porsche wurden im September - dem Monat, der aufgrund der terroristischen Anschläge in New York und Washington alles andere als repräsentativ angesehen werden kann - , 991 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und damit 19 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat (1.216 Einheiten). Frederick J. Schwab, Präsident von Porsche Cars North America: "Angesichts des Schocks, den die Menschen in den USA nach den schrecklichen Ereignissen erlebten, ist der Verkaufsrückgang im September nachvollziehbar. Erfreulicherweise registrieren wir jedoch kaum Abbestellungen."
    Auch drei Wochen nach den Terroranschlägen zeigt sich die konsolidierte weltweite Nachfrage nach Porsche-Sportwagen auf hohem Niveau. Dies ist umso bemerkenswerter, als die neuen 911-Modelle Targa und Carrera 4S erst im Dezember - in Nordamerika erst im Februar 2002 - an die Händler ausgeliefert werden und demzufolge derzeit von Kunden und Interessenten weder begutachtet noch probegefahren werden können. Aufgrund der weltweit unverändert guten Nachfrage, wobei vor allem die europäischen Hauptmärkte die aktuell verhaltene Marktreaktion in den USA weitgehend kompensieren konnten, sieht Porsche deshalb aus heutiger Sicht keinen Anlass, seine Produktionspläne zu revidieren.


    Eine abschließende Bewertung der mittelfristigen Absatzlage in den USA wird erst nach voller Marktverfügbarkeit des auf der IAA in Frankfurt vorgestellten neuen Fahrzeugangebots möglich sein. Zuverlässig ist die weitere Marktentwicklung im Moment jedenfalls kaum einzuschätzen. Selbst wenn Porsche jedoch im laufenden Geschäftsjahr 2001/02 (1. August bis 31. Juli) konzernweit die Rekord-Absatzzahl des abgelaufenen Geschäftsjahres nicht erreichen sollte, werden Umsatz und Ertrag von dem besseren Modell-Mix profitieren. Schon deshalb geht Porsche auch unverändert von einer guten Ergebnissituation aus, zumal dem Unternehmen ein höheres Absicherungsniveau für Fremdwährungen - wie dem US-Dollar - zugute kommen wird.


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