Porsche-Ersatzteilwesen weltweit auf SAP umgestellt

  • Stuttgart. Reibungslos hat die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Stuttgart zum Beginn des lau-fenden Geschäftsjahrs für die gesamte zentrale Ersatzteilversorgung das SAP-basierte Projekt "PorTello" eingeführt (PorTello ist die Ableitung von Porsche Teilelogistik). Sämtliche Prozesse von Planung, Disposition und Einkauf sowie Auftragsabwicklung und Betrieb des zentralen Ersatzteillagers in Ludwigburg sind nun SAP-gesteuert. Der Vorteil für die Händler und Kunden: Sie erhalten Teile noch schneller.
    In einer Projektlaufzeit von 22 Monaten hat ein Team von 50 internen und externen Mitarbeitern neue Geschäftsprozesse in einem integrierten System umgesetzt, das den ständig wachsenden Anforderungen an globale Belieferungsnetzwerke Rechnung trägt.


    Das Projekt "PorTello" ist ein Baustein in der konzernweiten Einführung integrierter und optimierter Prozesse unter Einsatz der Standardsoftware von SAP. In der strategischen Ausrichtung auf weltweit schnellste Belieferung der Porsche-Kunden mit Ersatzteilen stellt "PorTello" einen neuen Meilenstein dar.


    Neben dem hauptverantwortlichen Beratungsunternehmen Mieschke Hofmann und Partner (MHP), an dem die Porsche AG beteiligt ist und das im Juli von der SAP AG zu ihrem ersten Automotive-Partner ernannt worden war, trugen wesentlich auch die Firmen Porsche Informations- und Kommunikationssystem (PIKS) für EDV-Infrastruktur und Betrieb sowie Witron GmbH für die Lagersteuerung zum Projekterfolg bei.


    Dank der gründlichen Vorbereitungsarbeiten des Projektteams war die Auftragspipeline bereits am zweiten produktiven Arbeitstag leergearbeitet, so dass Bestellungen bei den Importeuren aktiv abgerufen werden mussten.


    GO/19.09.2001

    Quelle