Was ist der Porsche in 4 Jahren noch wert?

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SPD, CDU, die Grünen & Co. verabschieden in diesen Tagen ihre Parteiprogramme. Bei einigen ist zum Beispiel eine Klausel enthalten, die den Kauf und die Zulassung von Dieselfahrzeugen endgültig die Luft abschnürt. Was ist der Diesel in ein paar Jahren noch wert?

Wie wirkt sich der Dieselskandal auf den Fahrzeugmarkt aus?

Nicht zuletzt der Skandal um Volkswagen hat die Diskussion über den Kraftstoff und die Fahrzeuge angeheizt. Heute sind die Verbraucher zunehmend verunsichert, welches Fahrzeug sie noch kaufen können und welche Modelle in den nächsten Jahren dem Preissturz zum Opfer fallen. Privatleute, die sich nicht tagtäglich mit dem Fahrzeugmarkt auseinandersetzen, haben die Befürchtung, ihr Neuwagen wäre schon im nächsten Jahr nichts mehr wert. Ist das übertrieben oder eine realistische Befürchtung?

AutoBild kürt Wertesieger aller Klassen

Jährlich bewertet die AutoBild ihre Wertemeister in einem objektiven Vergleich unterschiedlicher Fahrzeugmarken anhand der angegebenen Motorisierung und Ausstattung. So bekommt heute ein Elektrofahrzeug wie der BMW i3 mit einem geringen Wertverlust ein optimales Wertgutachten ausgestellt. In der Luxusklasse ist es der Porsche Panamera als Diesel mit Sonderausstattung, der ausgehend vom Neupreis einen Restwert von 52,83 Prozent behält.

Aber auch Modelle wie der Boxter GTS PDK mit einem Restwert von 63,16 % und der Porsche 991 Carrera oder der der Cayman GTS mit einem vergleichbaren Restwert belegen Platzierungen im oberen Feld. Das mag wohl daran liegen, dass Porsche eine der Automarken ist, die weltweit gefragt bleibt und besonders hoch in der Gunst der Fahrzeughalter steht.

Zunächst einmal ist der Preisverfall immer von der Marke und dem Modell abhängig. Dann wirken sich die Klasse und die Motorisierung auf den Wert eines Automobils aus. Tatsächlich ist davon auszugehen, dass der glückliche Neuwagenbesitzer mit dem Auto das Autohaus verlässt und bereits nach den ersten 15.000 km mit einem Verfall von gut 24 % leben muss. Doch was am Anfang so drastisch beginnt, flacht schnell ab. Denn mit den nächsten Jahren ist davon auszugehen, dass der Wertverfall pro Jahr auf maximal 6 % kommt.

Der stabile Kleinwagen auf einen Blick

Überraschenderweise kommen bei den Kleinwagen Mini One, aber auch Dacia Sandero und Opel ganz gut in der Restbewertung weg. Nicht zuletzt aufgrund des geringen Anschaffungspreises lässt sich der Dacia im eigentlichen Werterhalt seines Neupreises kaum noch schlagen. Geht es um einen anhaltenden Werterhalt, sind die Verbraucher mit dem Citroën C1 bestens beraten.

Der Sieger im Werterhalt bei den Großen

Steigen die Klassen nach oben in den Bereich der Limousinen, der Mittelklasse und der Kombis bleiben die Werte bei Audi vor allen Dingen beim Q2 am beständigsten. Einzig und allein der neue Mini Countrymen ist in der Lage, diesen Werterhalt noch zu toppen. Bei Mercedes ist die S Klasse der Sieger im Bereich Wertverlust und Werterhalt - ebenso wie der 2er Coupé von BMW und der VW-Golf Sportsvan.

Bei Porsche sind es vor allen Dingen die Hybridmodelle, die gewohnt preisstark und stabil in ihrem Wert bleiben. Besonders überraschend ist die Vertretung des Porsche Macan S Diesel als einziges Dieselfahrzeug in diesem Bereich. Wobei auch hier das Herz für die Zukunft schlägt, so dass insbesondere der Trend hin zu den Hybriden geht, wie zum Beispiel mit dem Panamera 4 E-Hybrid.

So lohnt es sich, in einen hochwertigen Wagen zu investieren, der auf die neuesten Technologien setzt, da von einem relativ stabilen Wert ausgegangen wird. Dieser Trend wird gerade kräftig bedient. So gibt es derzeit recht kostengünstige Finanzierungsangebote, gerade für umwelteffiziente und nachhaltige Technologien. Interessierte Verbraucher habe die Gelegenheit, online auf Portalen wie zum Beispiel https://https://www.blitz-kredite.com unverbindlich einen Kredit-Vergleich und eine schnelle Anfrage zu stellen.

Was nicht von der Hand zu weisen ist: Die Diesel-Technologie hat ihren einst recht guten Ruf fast vollständig verloren. Nicht zuletzt aufgrund der Skandale, die in den letzten Jahren ans Tageslicht kamen, haben viele Verbraucher den Glauben an den Diesel verloren. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil hat der Einfluss der drohenden Verbote für Dieselfahrzeuge, die der aktuellen Euro 6 Norm nicht mehr entsprechen. Auch wenn hierzulande vielleicht die Nachfrage nach Dieselfahrzeugen immer weiter zurückgeht, ist der Export in Richtung Osteuropa ein kompensierendes Medium. Gerade Geschäftswagen und luxuriöse Mittelklassewagen namhafter Hersteller wie Porsche erfreuen sich eines steigenden Wertes und einer wachsenden Nachfrage unabhängig von der aktuellen Marktlage.

Was ist mein Auto eigentlich noch wert?

Leider ist es pauschaliert nicht möglich, den individuellen Wert von Fahrzeugmodellen anzugeben. Dafür stehen Rechenmodelle zur Verfügung, die die Laufzeit, den Kilometerstand, das Modell und den Fahrzeughersteller einbeziehen und auf eine konkrete nachvollziehbare Berechnung des Wagenwerts kommen. Eines sei an dieser Stelle gewiss, wer in die Zukunft und in nachhaltige Technologien investiert, wird auch in den nächsten Jahren von einem ordentlichen Werterhalt profitieren - aber zunächst natürlich auch erstmal den Aufpreis dafür zahlen.

Grundsätzlich bietet es sich an, im Internet auf unterschiedlichen Portalen eine individuelle Fahrzeugbewertung vorzunehmen, die auch das Getriebe und den Kraftstoff in die Berechnung mit hinein nimmt. Nicht zu vernachlässigen sind der Marktwert eines Gebrauchtwagens und die aktuelle Marktlage, die im oberen Ranking eine Rolle spielen.

Nach einer detaillierten Analyse der Basisdaten geht der nächste Blick auf die Ausstattung und das Modell, um auf einen ordentlichen Verkaufswert zu kommen, mit dem auch der private Verkäufer einverstanden ist. Keinesfalls sollten Verkäufer die Fahrzeugbewertung zu schnell angehen und abhaken. Da viele Gebrauchte oftmals viel mehr wert sind, als ihre Besitzer denken. Im Zweifelsfall helfen die Profis und die Verkäufer in den Fachwerkstätten und den Autohäusern. Hier locken lukrative Deals, gerade wenn sich Kunden für einen Neuwagen derselben Marke entscheiden.

Bild: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
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Über den Autor
Andreas Bippes ist Gründer und Inhaber des PFF.

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