Steuerfrage......PKW älter als 20 Jahre ????

  • hallo,


    wie verhält sich das eigentlich mit dem gerücht, das man einen PKW der älter als 20 jahre ist steuerlich so ummelden kann, das es billiger wird ???
    auf der zulassungstelle wurde mir gesagt, das auto müßte älter als 30 jahre sein und
    dann als von der DEKRA geprüfter PKW eingestuft werden. dort wird untersucht, ob das fahrzeug im totalen orginalzustand ist
    und keine fremdteile angebaut wurden.


    eine anfrage beim finanzamt ergab, das die erst mal gar nichts wußten, dann aber auch mit der 30-jahre-variante ankamen.


    mir wurde aber berichtet, das man einen pkw
    der älter als 20 jahre ist, so einstufen kann, das sich die steuern merklich verringern.
    was ist zu tun ??????


    einer meiner porsche (klingt gut, ne :-)))?)
    ist baujahr 11/80. der ist zwar schadstoffarm
    aber mit umschlüsseln ist da ja nichts zu machen. ich hab einfach null bock denen jedes
    jahr 857 DM in den rachen zu werfen !!!


    hat da jemand erfahrung ????


    danke im voraus
    ciao claus

  • Hi
    mit den Steuern ist das so eine Sache. Wenn das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt ist und von einem Sachverständigen die Anerkennung als historisches Fahrzeug erhalten hat, kann es als Oldtimer zugelassen werden, erkennbar am "H" auf dem Kennzeichen hinter den Unterscheidungsziffern. Dann wird der Steuersatz pauschal mit 375 DM p.a. berechnet, unabhängig vom Hubraum oder der Schadstoffklasse.
    Für Fahrzeuge, die 20 Jahre alt oder älter sind, gibt es nur die Möglichkeit, sie mit einem roten Kennzeichen zu betreiben, das mit der Ziffer "07" beginnt. Auch dann wird der Steuersatz pauschal mit 375 DM p.a. berechnet. Allerdings darf das Fahrzeug dann nur für Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten oder zur Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen oder Clubtreffen bewegt werden. Es kann also nicht im Alltag bewegt werden. Die Materie ist ein bißchen kompliziert, und die Zulassungsstellen geben nicht immer erschöpfend Auskunft. Einfach mal nachfragen


    Tschö Andreas

  • Hallo,


    ich muß meinem Vorredner uneingeschränkt
    zustimmen. Zusätzlich ist noch zu bemerken,
    das die Abnahme für ein 'H'-Kennzeichen
    nicht ganz billig ist. Auch ist in der
    Regel ein Fahrtenbuch zu führen, damit
    nachgewiesen werden kann, das es doch kein
    Alltagsauto ist. Also eben mal ins Kino
    oder zum Tengelmann ist nicht. Und das Rote
    Kennzeichen ist leider nicht überall im
    Ausland anerkannt.


    Habt Ihr gewußt, daß die Briten Autos die
    mehr als zwanzig Jahre alt sind, steuerfrei
    stellen? ... Abkassieren der Bundesländer
    sage ich da nur!


    Gruß


    Jürgen

  • Wenn der Porsche EZ 80 ist, dann gibts doch das H? Ist doch keine große Sache? Oder hab ich was falsch verstanden?

  • Wenn der Porsche EZ 80 ist, dann gibts doch das H? Ist doch keine große Sache? Oder hab ich was falsch verstanden?

    Heute hat oder hätte/bekäme er ein H- Kennzeichen, keine Frage. :old:
    Aber vor dreizehn Jahren hatte das Auto für eine H- Nummer noch ein bissl Wegstrecke vor sich
    Wie die Zeit vergeht. :roargh: Ehe man sich versieht sind 13 Jahre um! :eek:



    Nix für ungut, aber da hast Du wirklich einen alten Thread gefunden. :thumb:



    Gruß, Bernie

  • Ich schmeissssss mich wech! Keine Ahnung wie ich da drauf gekommen bin, das Datum hab ich natürlich nicht gesehen.