Faltrad überprüfen

  • Hallo,


    mein Faltrad ist nun 13 Jahre alt.


    Ich habe es nie überprüft.


    Kann man es aufpumpen und dann wieder die Luft ablassen um es zu testen ?


    Woran sehe ich ob es noch gut ist?


    Vielen Dank Gerhard

    Sound Quality Anlage Porsche 964
    Bester Klang Car&Sound Sinsheim 2007
    Headunit: Pioneer DEH-P88RS
    Amplifier: Audio Art HC 50, Zapco Studio 204
    Speaker: Allkus PP 150, Dynaudio MD100
    Woofer: Dynaudio MW170

  • Hätte auch eine Frage dazu.Hab das Ersatzrad draussen-damit die Karre leichter wird.
    Muss ich das Teil vom Gesetz her drin lassen wie zb.Warndreieck und Verbandskasten oder ist das egal?
    MFG

  • Hallo,


    also das Faltrad muß nicht im Fahrzeug sein.
    Es gibt kein Gesetz das dies vorschreibt.


    Man kann sich auch einen Spray kaufen, allerdings hilft das natürlich nicht bei einem Riss sondern nur bei Löchern (z.B. Nagel u.s.w.)
    Habe es auch draussen da es ja ziemlich schwer ist.
    Möchte aber jetzt in Urlaub fahren und da wäre es schon angebracht.

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  • Natürlich kannst du das Faltrad einfach mal aufpumpen und dann wieder die Luft ablassen.


    Ich habe das mal gemacht und dabei festgestellt, daß es kaputt war. Es hätte mir dann nicht viel genutzt.


    Mit dem kleinen Kompressor dauert es aber richtig lange, besser ist ein richtiger Druckluftanschluß.


    Ersatzreifen sind nicht vorgeschrieben. Ist dann halt dein persönliches Problem, wenn du einen Platten hast und kein Ersatzrad.


    Tschoe, Guido

  • Ich hatte vor 9 Jahren mit einem 81' 911er Targa einen bösen Frontalunfall - 'Point of no return' - mit 90-100km/h in einen Baum mit ca. 50cm Durchmesser. Ausser einem Peitschenschlag und einem enormen Muskelkater ist mir zum Glück nichts passiert. Das Auto war Totalschaden und ich konnte das Wrack noch um ca. 12 TDM verkaufen. Das Heckmotorkonzept hat also doch manchmal Vorteile.


    Der 911er hatte das Faltrad vorne in einer entsprechend ausgeformten Mulde des Plastiktanks liegen. Ich glaube, daß das Rad auch in das Crashverhalten miteinkalkuliert wird. Das solltest Du vielleicht auch mit bedenken.


    Wolfgang

    Das Leben eines Mannes ist nur ein aufblitzender Moment; ein Mann sollte sein Leben mit dem Verbringen was er will. In diesem kurzen Leben wäre es falsch, sich zu etwas zwingen zu lassen, was man nicht mag, und so sein Dasein leidend zu verbringen.


    Porsche 928GT 1991

    Porsche 951 1986

  • Hallo Gerhard,


    das Faltrad altert im Prinzip genau so wie die normale Bereifung eines Wagens. Bei der normalen Bereifung sollten die Reifen (egal welches Profil) nach 6 Jahren ersetzt werden. Aber da das Faltrad ja nur für eine Wegstrecke von maximal 50 km bei 80 km/h gedacht ist und es sich anscheinend um eine etwas andere Gummimischung handelt, ist der Alterungsprozess anscheinend nicht so sehr von Bedeutung. Aber nach 13 Jahren würde ich schon über einen Ersatz nachdenken, falls dies nicht bereits durch einen Vorbesitzer erfolgt ist. Vorsichtshalber, denn man weiß ja nie, wie so ein Reifen in dem Alter noch die Fahrtstrecke und die km/h aushält, auch wenn es nur 50 km und 80 km/h sind.


    Was nun das Crashverhalten mit oder ohne Reifen angeht hab ich mal vor kurzen in einer Autozeitung gelesen, daß dies angeblich unrelevant sein soll, ob sich ein Ersatzreifen in der Mulde befindet oder nicht (es ging damals aber bei einem Pkw um einen Heckaufprall mit und ohne Reifen in der Ersatzradmulde im Heck). Aber so richtig vorstellen kann ich mir das nun wirklich nicht. Ich denke schon, daß so ein Reifen mit der Felge von der Aufprallwucht eine ganze Menge abfängt, wenn auch sicher nicht den Großteil der Aufprallwucht, so aber (denke ich mal sicher) einen meßbaren Anteil. Aber vielleicht gibts hier im Forum Karosserietechniker oder Karosserieingenieure, Strukturspezialisten bzw. Aufpralltechniker, die sich hier zu dem letzten Punkt fachgerecht äußern könnten. :eek: Dieser Sachverhalt würde mich nämlich ebenfalls sehr interessieren, weil ich aus bestimmten Zweifeln in Bezug auf den Aufprallschutz im Falle eines (hoffentlich nicht so schnell eintretenden Unfalls) das Notrad bisher im Wagen gelassen habe.


    ------------------
    M.G.

  • Hallo Miteinander


    Also das mit dem Reserverad im Heck hat schon seine messbaren Vorteile was das Crashverhalten bei einem Heckaufprall anbetrifft. Wir prüfen zB. beim Heckaufprall mit und ohne Reserverad weil zB. in den USA der PKW XY (keine Werbung) ohne Reserverad und nur mit "Tirefit" ausgeliefert wird.
    Der Kraftluss wird im Crashfall teilweise über das Reserverad in die Karosserie/Längsträger etc.eingeleitet (ist besser als in die Insassen--glaubts mir!) und somit wird das Rad als Lastpfad mit benutzt.


    Beim Frontalaufprall hingegen schiebt die Masse von hinten gewaltig nach und dann hat jedes Kilo das von hinten nachschiebt erheblichen/schlechten Einfluss.



    Also ich würde es drin lassen. Das bisschen Gewicht weniger bringt Euch auch nicht schneller um die Kurve. ;)


    mfg Günter