"Porsche Impact": CO2-Kompensation

  • Freiwillig noch etwas einzahlen? Ich warte mal bis Porsche mir die versprochene Android-Navigations-Lösung für den 991 oder den 718 spendiert.

    :thumbsup:

    Eigentlich wollte ich hier keinen Kommentar einsetzen: Wenn man in Frankreich einen neuen Porsche kauft, z.B. „718 Spyder“, hat man das Vergnügen gleich 10.500 € als CO2 Steuer einzahlen zu können. Dazu kommen noch die Gebühren für die KFZ Zulassung „Carte Grise“ die in der Ariège bei 1.496,000 € liegt und eine zusätzliche Jahresteuer von 160 € weil der CO2 Ausstoß über der Grenze liegt.


    Ziemlich viel Geld und irgendwann ist die Passion kleiner als der Geldbeutel, Porsche hin oder Porsche her! Solche Sportwagen werden oft nur am Wochenende gefahren, also schleudern sie im Jahresdurchschnitt nicht mehr Dreck in die Atmosphäre als eine Renault Mégane oder ein VW Golf.

    Bei diesem Staatlichen „Racket „würde ich es begrüßen, wenn folgende Verkehrsmittel auch schnell Umweltsteuern bezahlen müssen: Kerosin für die Flugzeuge, Schwer-Diesel bei den Schiffen, keine Subventionen mehr auf Lastkraftwagen-Diesel etc.


    Wenn wir dann mit dem E-bike? irgendwann auf den Herstellungsorten der Automobilbranche viele, viele Bäume pflanzen oder in den Häfen breite Strände anlegen, wird sich sicher auch die Frage stellen wieso eigentlich der Computer seit 1 Woche keinen Saft mehr bekommt nur weil der Taycan immer noch an der Ladebuchse hängt…

    Tolle Zukunft auch wenn ich schon seit Jahren mit Sonnen-energie heize.

  • Die Idee, einen Ausgleich für den durch das eigene KFZ produzierten CO2-Ausstoß zu schaffen, finde ich super. Wenn mein neuer Porsche im Oktober kommt, werde ich auch ein entsprechendes Projekt unterstützen. Dies aber nicht über Porsche, sondern über alternative gemeinnützige Organisationen, z.B. atmosfair, bei denen ich auch eine Spendenbescheinigung bekomme. Daduch kann ich brutto den doppelten Betrag entrichten und sogar eine Überkompensation erreichen.

    Es wäre sinnvoll, wenn sich Porsche einen gemeinnützigen Partner sucht, oder eine eigene gStiftung bzw. gGmbH gründen würde.

  • Die Idee, einen Ausgleich für den durch das eigene KFZ produzierten CO2-Ausstoß zu schaffen, finde ich super. Wenn mein neuer Porsche im Oktober kommt, werde ich auch ein entsprechendes Projekt unterstützen. Dies aber nicht über Porsche, sondern über alternative gemeinnützige Organisationen, z.B. atmosfair, bei denen ich auch eine Spendenbescheinigung bekomme. Daduch kann ich brutto den doppelten Betrag entrichten und sogar eine Überkompensation erreichen.

    Es wäre sinnvoll, wenn sich Porsche einen gemeinnützigen Partner sucht, oder eine eigene gStiftung bzw. gGmbH gründen würde.

    Gehts eigentlich noch gut. Nur um sich ein gutes Gewissen zu kaufen Organisationen Geld in den Rachen werfen die Alles daran setzen uns das Autofahren zu verbieten. Es glaubt doch wohl nicht wirklich Jemand das ein Gramm CO2 durch solche Zahlungen irgendwo in der Welt eingespart werden. Es handelt sich um reine Ablasshandel.

    Boxster S 2008
    Carrera GT3 2006

  • Die CO2 Steuer kommt in Form von höheren Benzinpreisen, diese werde in den nächsten Jahren deutlich steigen.

    Ich nehme an das in Deutschland inzwischen viel mehr grüner Strom berkauft wird als überhaupt erzeugt wird, aber wir sind ja alle willig für das Label "grün" mehr zu zahlen.

    Wenn Porsche was sinnvolles machen möchte sollten sie u.a. aufhören Teile in Billigländern fertigen und dann um die halbe Erde transportieren zu lassen. Das wäre mal wirklich CO2 ersparnis. Das ganze mit in bestimmte Projekte Geld investieren ist Marketing, sonst nichts. Und hier möchte man das jetzt auf die Kunden abwälzen und ein grünes Image aufbauen...

    Boxster 718 in GT-Silbermetallic