Taycans Motoren

  • Pulswechselrichter dürfte bedeuten dass die Spannung in Pulsen abgegeben wird - längerer Puls also höhere Leistung, kürzerer Puls niedrigerer Leistung. Irgendwie muss ja das „Gaspedal“ mit der Leistung korrelieren..

    Ein "Pulswechselrichter" ist ein Phantasiegerät der Marketing-Abteilung. Dieses Gerät gibt es genauso wenig wie Fluxkompensatoren.


    Es gibt Wechselrichter und es gibt Pulsbreiten-Modulatoren - da kann man natürlich allerlei Phantasieworte daraus stricken.

    In der Wellenform und der Zeitlichen Abfolge der PWM liegt übrigens der größte Teil des KnowHows - ich bin sehr gespannt wie man diese Teile vor Nachahmern schützen will.


    Mit freundlichen Grüßen, Tom

    Acht Zylinder sind vier zu wenig!

  • Bei den Elektromotoren findet man unterschiedliche Ansätze : PSM, ASM, Reluktanz.

    Gibt aber auch Mischformen wie “ verzahnter” PSM mit Reluktanz, ( Tesla 3 , BMW I 3,

    hat BMW sich 2012 patentieren lassen usw..)


    Porsche hat sich für PSM entschieden, hohe Leistungsdichte etc. Nachteil : bei Permanentmagneten auf Selten- Erden Basis ist man fast vollkommen von China abhängig.


    Interessant im Nachhinein wie Porsche die Entwicklung der Batterietechnologie falsch eingeschätzt hat, Porsche Leiter E- Mobility Powertrain Bitsche ging mal im Jahr 2020 von

    270 Wh/kg aus. Derzeit Serie aber höchstens 180 Wh/kg.


    Mit 270 Wh/kg und bei um 94 kWh Batterie im Taycan wäre man bei rund 350 kg Batteriegewicht, Fakt ist 650 kg im Taycan, da ist noch m.E. die Kapselung dabei mit

    Kühlkanälen etc.


    Daher auch die Schätzung beim Mission E um “ 1900 kg” möglich..


    Heute ist Bitsche vorsichtiger geworden, “5% pro Jahr höhere Leistungsdichte der Batterien” erwartet er.


    Geht man von 3% aus , wäre das Gewichtsreduktion der Batterie von 16%, bei 650 kg derzeitiger Stand also in 5 Jahren 560 kg. Also kein Quantensprung bei Fahrzeugmassen um

    2400 kg. Wird ein zäher Weg....

  • Geht man von 3% aus , wäre das Gewichtsreduktion der Batterie von 16%, bei 650 kg derzeitiger Stand also in 5 Jahren 560 kg. Also kein Quantensprung bei Fahrzeugmassen um

    2400 kg. Wird ein zäher Weg....

    Ich gehe nicht davon aus, dass die Batterien durch höhere Energiedichte leichter werden. Erstmal muss man wieder zurück auf die Langstreckentauglichkeit eines Verbrenners. --> Erst bei einer Steigerung auf 300% des heutigen, also echte 1000km, kann man an die Gewichtsschraube. Bei 5% pro Jahr wirds dann also ab 2043 schon besser. Ich freu mich drauf einmal im Monat laden zu müssen, das darf dann gerne auch 5 Minuten dauern.

  • Ist es der "Pulswechselrichter", welcher bei 17:30 montiert wird?



    Da werden sich die Tuner freuen...

  • Hallo,

    Ich verfüge über durchschnittliche Kenntnisse über Verbrennungsmotors. Über E-Motoren/Antriebe muss ich meinen Kenntnisstand mit 0% beziffern. Neugierig bin ich in jedem Fall.

    Daher begrüße ich diesen Thread sehr und vielleicht lässt er sich dieser Thread noch zu einer Art Grundkurs E-Antrieb ausbauen. Ich bin gespannt.

    LG


    cazzur


    Aktuell:
    07/2007 GL 320 CDI
    03/2004 Boxster S 986
    Bisher:
    1979 911 SC, Mj.1980
    1990 W124 200 T (letzter Serien-Mercedes mit Vergasermotor!)
    1999 ML 320
    1998 290 TDT
    v.a.

  • In den Fachmedien für Elektromobilität wie electrive.net gibt es natürlich tiefere Informationen, die würden ein PFF Forum natürlich sprengen.


    Vorteil von Taycan ist, dass das Auto neue Plattform hat, keine Altlasten von Verbrennungsmotor Plattform, so Themen wie Crashverhalten etc. sind in der Plattform berücksichtigt

+