e-Hybrid als Dienstwagen und die 0.5% Regel

  • Ganz einfach. Das Finanzamt darf Privatvermögen in der Regel nicht prüfen. Deshalb nennt man es auch Betriebsprüfung.

    Aber, um es hier abzukürzen: Die Prüfung, wie man ein KFZ optimal abrechnet, ist nichts, was in 5 Minuten erledigt ist. Dazu muss alles noch angemessen bleiben. Es gibt ja immer noch Spezialisten, die ihre gesamte Sammlung absetzen wollen...


    Anders ausgedrückt: Eine Gewinnermittlung ist ein Kunstwerk. Die Bilanz ist ein Bild, dass Vermögen und Schulden zeigt. Die Buchungen sind die Pinselstriche. Je nachdem, rechnet man sich reich oder rechnet sich arm...

    Man kann aber nicht hingehen und sagen, so hier mache ich mal drei oder vier Stornobuchungen, weil sich damit das gesamte Bild ändert... man muss stets die Bilanz vor Augen haben.

    Ich weiß, dass ich nicht nichts weiß.

    Einmal editiert, zuletzt von Darth Trader ()

  • Welches wäre denn die Alternative zur Ochsentour, wenn man das Fahrzeug privat besitzt?


    Wir gehen hier ja wohl alle davon aus, dass wir Gesellschafter GF sind. Also Arbeitgeber wie Arbeitnehmer.

  • ich habe mit meinem Steuerberater keinen aktuellen Gesprächsbedarf ... der ein oder andere hier offensichtlich schon ... :rf:


    alle, bei denen die Kosten eines Taycan nicht in sämtlichen der genannten Parameter (Gewinn, Umsatz, Anlagevermögen etc.) im Grundrauschen untergehen, sollten der Finanzverwaltung dankbar sein und Golf fahren ...


    früher hat die Mami „nein“ ... heute muss es die Finanzverwaltung richten ... :rf::rf:

    Sagen wir mal so: Wer meint er müsse die Anschaffung eines Dienstwagens nicht mit seinem Steuerberater besprechen, der muss das auch selbstverständlich nicht tun. Man sollte sich aber nachher nicht wundern wenn das Finanzamt bzw. der Steuerprüfer eine verdeckte Gewinnausschüttung ansetzt, dann wird’s nämlich teuer. Entsprechende Urteile der Finanzgerichte findet man per Google genügende.

    955 (2012-2016)

    958 (2016- )

    982 (2019- )

  • Ganz einfach. Das Finanzamt darf Privatvermögen in der Regel nicht prüfen. Deshalb nennt man es auch Betriebsprüfung.

    Aber, um es hier abzukürzen: Die Prüfung, wie man ein KFZ optimal abrechnet, ist nichts, was in 5 Minuten erledigt ist. Dazu muss alles noch angemessen bleiben. Es gibt ja immer noch Spezialisten, die ihre gesamte Sammlung absetzen wollen...


    Anders ausgedrückt: Eine Gewinnermittlung ist ein Kunstwerk. Die Bilanz ist ein Bild, dass Vermögen und Schulden zeigt. Die Buchungen sind die Pinselstriche. Je nachdem, rechnet man sich reich oder rechnet sich arm...

    Man kann aber nicht hingehen und sagen, so hier mache ich mal drei oder vier Stornobuchungen, weil sich damit das gesamte Bild ändert... man muss stets die Bilanz vor Augen haben.

    Nochmal konkret: was ist Dein Ansatz, für die berufliche Nutzung eines PKW des Privatvermögens einen höheren Betrag als EUR 0,30 / km geltend zu machen und gleichzeitig eine Prüfung der ordentlichen Berechnung durch das Finanzamt auszuschliessen?


    Nach meinem Verständnis hast Du nämlich genau die Existenz einer solche Möglichkeit hier in Deinen Beiträgen suggeriert. Ich bin neugierig.


    Viele Grüsse

    Martin

  • Wir gehen hier ja wohl alle davon aus, dass wir Gesellschafter GF sind. Also Arbeitgeber wie Arbeitnehmer.

    Klar. Wurde bei Dir bei der Anmeldung hier im PFF etwa die Vorlage des HR-Auszugs vergessen? ;)


    Viele Grüsse

    Martin


    Hehe, natürlich. Aber warum man BWA und SuSa wollte ist mir schleierhaft. ^^


    Ich meinte das nur, da eine Betrachtung rein für den AN hier wenig sinnig ist. Hatte schon häufiger Diskussionen über Steuerthemen, die einseitig betrachtet wurden. Wird oft vergessen, dass die Überlassung den AN/GF/Gesellschafter am Ende eben auch etwas kostet. Gibt da sehr viel Fehlinfos und -meinungen. Kenne genug Leute, die ihre Kreditraten als Ausgaben geltend machen (mit Erfolg). :D