Europalieferung meines 2013 Porsche Boxster S

Ich habe vor ein paar Wochen angefangen, meine Touristenlieferung in einem Blog zu begleiten. Auf vielseitigen Wunsch werde ich ein bischen zeitverzoegert die Artikel hier auf pff.de auch auf Deutsch uebersetzen.


Viel Spass!
Michael


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Es dauert jetzt weniger als einen Monat [ed.: weniger als 1 Woche jetzt :headbange ], bis ich meinen neuen 981 Boxster S abholen werde, den ich vor mehr als 2 Monaten bestellt habe (hier ist meine Ausstattung). Da ich eine Europäische Lieferung mitbestellte und 2 Wochen Ferien anhänge, um durch Teile Europas zu fahren, beschloss ich, diesen Blog als Reisejournal zu verwenden.


Ich beginne zunächst mit einen Rückblick auf wie ich zu meinem ersten Porsche-Abenteuer kam.


Geschichte


Obwohl dies mein erster Porsche ist, hatte ich schon für länger Interesse am Kauf. Im 2006 bin ich schon mal ein 2003 996 Cab zum Test gefahren. Leider war aber die Beinfreiheit zu klein: Ich hatte meine Knie um meine Ohren. Aber ansonsten war es ein großes Fahrerlebnis! Da wir zu dem Zeitpunkt beschlossen, lieber das Geld für eine Hauserweiterung auszugeben, fuhr ich weiterhin meinen treuen 94 Subaru SVX LSi - ein großartiges tägliches Fahrzeug, aber mehr ein GT als ein Sportwagen.


Vom 991 zum 981


Im Februar 2012 war es endlich wieder soweit: ich begann mich wieder umzuschauen und fuhr den neuen 991S und später im April den 991S Cab zur Probe. Ich hatte schon die Genehmigung meiner Frau (sie liebte den 991S Cab zu fahren und wollte schon seit ich sie kenne irgendwann einmal einen Porsche), als ich einige Europäische Bewertungen des neuen 981 Boxster las/sah (Harris, EVO's Catchpole, Walter Roehrl (nicht unvoreingenommen (;), TheGetawayer und Grip). Die meisten von ihnen fanden den 981 gleich gut oder sogar besser als den 991!


Da ich nie ein Fan des Designs des ursprünglichen Boxsters war (was ist vorne und was hinten?), entschied ich mich, auf eine oder zwei Probefahrten zu warten. Da der US-Boxster-Launch erst Ende Juni war, hatte ich ein bisschen länger zu warten. Daher nahm ich mir die Zeit, während einer Geschäftsreise nach Europa in der Schweiz einen 981S mit PDK und später - zurück in den USA - einen 981S MT zusammen mit meiner Frau Probe zu fahren. Ich verweise auf die Links für meine detaillierten Eindrücke und Bewertungen, aber unnötig zu sagen, ich war angefixt und süchtig!


In meinem Vergleich genügten die zusätzliche Kraft, die zusätzlichen Sitze, Auspuffrohre und das zusätzliche Prestige eines 991S Cabs nicht, um über die verbesserte Agilität, Gestaltung und viel niedrigeren Preis des 981S zu triumpfieren. So war es Zeit zu bestellen!


Recherche und Bestellung meines 981S


Da das Auto ein brandneues Modell ist und Porsche eine sehr lange (und teure) Optionsliste hat, beschloss ich, weitere Online-Forschung zu betreiben. So landete ich bei Planet-9 und PFF.de und einigen anderen Boards. Und ich muss sagen, dass die Mitglieder der Onlinegemeinden echt stark sind! Vielen Dank für alle Eure Hilfe und herzlichen Empfänge! :blumengruss:


Da ich wusste, dass es schwer sein wird, einen Rabatt zu erhalten, versuchte ich zuerst einige Autokaufdienste und Rabattprogramme zu benutzen (z.B. Costco, der Autokaufdienst meiner Genossenschaftsbank). Aber entweder hatten sie keine Porsche-Händler in ihrem Programm oder ihre Händler waren nicht bereit, schon jetzt Rabatte zu gewären. Also beschloss ich, mit meinem lokalen Händler zu bleiben, mit dem ich während meiner Testfahrten gute Erfahrungen gemacht hatte (und auch von einigen Porschefahrenden Freunden empfohlen wurde).


Das Ausstatten des Wagens war eine interessante Erfahrung. Der Konfigurator hat Spaß gemacht und hat mich bis viel zu spät in der Nacht aufbleiben lassen. Da ich meine Autos normalerweise lange fahre, suchte ich für genügend Komfort sowie Fahrspass aus. Während ich die Handschaltung sehr gerne mochte, bestellte ich schlussendlich das PDK, da es mir 90% der Schalterfahrung mit den Paddeln im manuellen Modus und die Entspannung im täglichen Berufsverkehr und Stau gibt.


Die schwierigste Entscheidung war jedochdie Farbe des Autos und des Interieurs!


Ich liebte das Basaltmetallic, aber da ich an einer Kiesstraße lebe, wüerde der Wagen immer schmutzig sein (ich bin kein großer Carwasher). Das Guardsrot, Racinggelb, Aquablau und Silber waren alle in Rennen. Ich fühlte, dass es bereits zu viele silberne und graue Autos in der Wetl gab. Obwohl ich schon immer ein blaumetallisches Auto wollte, fühlte ich am Ende, daß ein ordentlicher Sportwagen gelb oder rot sein muss. Da ich beide Farben liebe, warf ich letztendlich eine Münze und wegen der dunklen Wintertage hier oben, suchte ich mir die sonnigere Farbe aus.


Die Auswahl der Innenausstattung war ebenso schwierig. Mein 12-Jahre alter Sohn empfahl das rote Interieur. Während es großartig auf Bildern aussieht, fand ich das rote Innere für den täglichen Gebrauch zu rot. Ich war am zweifarbigen Achat-/Kieselgrau interessiert, befürchtete aber, dass es zu schwierig wäre, es sauber zu halten. So nahm ich schlussendlich die schwarze Volllederinnenausstattung.


Da der schwarze Innenraum zu dunkel werden könnte, suchte ich nach Möglichkeiten, ihn ein bisschen aufzuhellen. So bestellte ich die Sport Chrono Uhr mit einem gelben Ziffernblatt. Ich diskutierte, ob ich gelbe Sicherheitsgurte oder gelben Trim auswählen soll, entschied dann aber dagegen, weil ich es als zu bunt und plasticky empfand. Während ich mich beim Händler umsah, sah ich zwei gebrauchte 911s mit gelben Nähten und fühlte, dass dies ist, was ich wollte.


Die Saga der gelben Nähte (Teil 1)


So begann die Saga der gelben Nähte. Ich wusste, dass farbige Nähte eine sogenannte Z-Bestellung waren, die ich nicht auf dem Konfigurator angeben konnte. Ich sprach mit meinem Verkaufsberater, und er versprach, die Bestellmöglichkeit zu prüfen. Leider kam er aber wieder zurück mit der Nachricht, dass gelb nicht eine der vordefinierten Farben sei, und dass es momentan auch nicht über die benutzerdefinierten Nähtefarben bestellbar sei. Wir warteten zunächst eine Woche mit der Bestellung, während er mit Porsche North-America sprach, aber letztendlich wollte ich meine Bestellung aufgeben, damit ich noch einen angemessenen Europäischen Lieferungstermin erreichen konnte (zur Zeit dachten wir Mitte bis Ende September).


Daher beschloss ich, statt aller inneren Nähten (obere und untere Türverkleidungen, Sitze, Mittelkonsole, Dash und Instrumentenhaube), kieselgraue Nähte als Akzentuierung zu verwenden, und sie mit dem grauen Tacho zu verbinden. So bestellte ich die oberen Türverkleidungen, das Dash und die Instrumentenhaube mit kieselgrauen Nähten, was mir immerhin etwa $2000 einsparte (damals konnte man noch keine Kontrastnähte am Lenkrad bestellen).


Endlich bestellen


Also bestellte ich schließlich mittels einer der freien Händlerbestellungsslots, bezahlte meine Kaution und bekam sogar einen kleinen Rabatt (ca. 1%). Leider wurde aufgrund einiger Produktionsverzögerungen die Auslieferung vom September zunächst in den November verschoben. Mein Verkaufsberater half mir PCNA und Porsche Deutschland zu überzeugen, mir eine Abholung Mitte Oktober in Leipzig zu ermöglichen. Ich denke, dass Porsche auch sicherstellen wollte, dass sie genug Platz für Qualitätskontrolle und den Transport des Wagen nach Lepzig haben, wo sie nur wenige Boxster/911 Auslieferungplätze haben.


Ich wählte Leipzig über Zuffenhausen wegen des Streckenfahrtrainings und weil ich noch nicht in Leipzig war.


Die Saga der gelben Nähten (Teil 2)


Glücklich ging ich in den Urlaub. Aber ich dachte noch immer über die Nähte nach. Dann las ich den ausgezeichneten Beitrag von Ed's Thread über das Porsche-Exklusiv Program zur Personalisierung des Autos. Ich kontaktierte Ed, und er gab mir Sasha's e-Mail. Sasha ist einer der zwei Porsche-Exclusive Berater in den USA (MotorTrend-Artikel und Video auf dem Programm). Er war fantastisch! Er hat nicht nur herausgefunden, welchen Code ich zu verwenden habe, um die gelben Nähte zu bestellen, sondern hat persönlich während seines Urlaubs in Stuttgart überprüft, ob und wann sie es tun können, und hat am Ende mir und meinem Händler geholfen, die Bestellung auf gelbe Nähte umzuändern.


Da ich die Anfertigung nicht verzögern wollte (und die Kosten des Wagens nicht weiter in die Höhe treiben wollte), habe ich nicht noch die anderen Nähteoptionen hinzugefügt. Ich freue mich darauf zu sehen, wie es aussieht!


Übersicht über die europäischen Lieferung


Sobald man sich in den USA für die Europalieferung entschieden hat, erhält man von Porsche ein paar Formulare zum Ausfüllen. Porsche braucht Kopien der Pässe und Fahrausweise der Reisenden, das bevorzugte Hotel, wo sind man gedenkt das Auto zurückzugeben, die Reisedaten, ob die Europäischen
GPS-Daten ins PCM geladen werden sollen ($250) oder ob man lieber ein Handheld GPS verwenden möchte (kostenlos), ob man Winterreifen anfordern will und andere Dinge.


Die Europalieferung (oder Touristenlieferung) ist anders als für deutsche Kunden seit 2012 für die
Kunden in den USA kostenlos (siehe später für eine Relativierung dieser Aussage). Die Amerikanischen Porschehändler übernehmen die Kosten und im Gegenzug erhalten sie zusätzliche Autos zum Verkauf (Cayennes? :)).


Zum Angebot gehören: eine Übernachtung in einem Hotel, das Museum in Zuffenhausen oder in Leipzig Fahren auf der Rennstrecke in einem Modell ähnlich zum bestellten Wagen, eine geführte Werksbesichtigung, Essen, Übergabe des bestellten Wagens und zwei Wochen Versicherung, um in
Europa herumzufahren bevor der Wagen verschifft wird.


Wie bereits erwähnt, haben wir uns wegen der Track-Erfahrung für die Lieferung in Leipzig entschieden. Wir entscheiden uns für das kostenlose GPS (wahrscheinlich werden wir mein Nokia-Telefon GPS mit herunterladbaren Karten benutzen) und Winterreifen.


Man ist selber verantwortlich, die Flüge und zusätzlichen Transport und Hotels zu buchen. Der Porsche
Reiseveranstallter kann einen 4% Rabatt auf Flüge vermitteln, man findet aber in den meisten Fällen günstigere Flüge online.


Wenn man Europalieferung gewählt hat, erwartet Porsche etwa 4 Wochen vor der Lieferung volle Zahlung. Da Porsche vermeiden möchte, dass man das Auto an einen Verwandten oder Auto-Makler verkauft oder es in Europa behält, berechnet Porsche auch noch die 19% deutsche Mehrwertsteuer! Dieser Betrag wird allerdings zurückerstattet, sobald der Wagen innerhalb von 6 Monate nach Annahme die US-Zollbehörden passiert (die Erstattung sollte schneller als die 6 Monate sein). Aber man sollte darauf achten, dass man das Geld bereit hält!


Jetzt haben wir das Auto bezahlt und die Flüge gebucht und zählen die Tage nach Leipzig!


Meine Vorbereitungen für die Europalieferung


Neben aller obengenannter Vorbereitungen habe ich auch einige individuelle Vorbereitungen vorgenommen.


Ich kaufte 2 https://amzn.to/2zPydKB [Anzeige] (und viele weitere Teile), um die Fahrten aufzunehmen.


Ich
habe auch die Kofferraumdimensionen vorne und hinten gemessen um sicherzustellen, dass unser Gepäck passt! Nicht vergessen leicht zu packen!


Nicht zuletzt baten wir auch Freunde sich um unsere Kinder zu kümmern, während wir unterwegs sind. Ohne ihre unschätzbare Hilfe wäre diese Reise viel weniger Spaß! Vielen Dank!


Was kommt als nächstes?


Bitte
lasst mich wissen, was Ihr hören wollt. Ich plane über die Lieferung und Fahrerlebnisse zu berichten und Fotos und einige Videoaufnahmen von der Reise und Fahrt zu veröffentlichen.



Während Ihr darauf wartet, dass Euer Auto gebaut wird und Euch auf die Reise nach Leipzig vorbereitet, werdet Ihr Eure Zeit auch mit dem Lesen der Online-Foren und dem Verkaufen Ihre Kinder verbringen - Uuuups... Ich meine es zu arrangieren, dass Eure freundlichen Freunde, Nachbarn und Verwandten sich gut um sie kümmern und sie zur Schule schicken, sie füttern, und sie anhalten ihre Hausaufgaben zu machen ;). Ihr werdet höchstwahrscheinlich auch Euren Porschehändler belästigen, um Eure täglichen oder stündlichen Updates über den Status des Eures Autos zu erhalten, das Wetter in Europa beobachten, online nach Roadtrips und anderer Leute Erfahrungen mit Europalieferung suchen und –
nicht zuletzt – eifrig auf den Anruf Ihres Händlers warten, dass das "Paket" zum Abholen bereit sei.


Das Paket


Was ist das "Paket"? Nun, ist hier es:


Es ist eine schöne Ledermappe, die alle notwendige Unterlagen für die Lieferung enthält:




  • einen Willkommens-Brief für das Europalieferprogramm mit einem Überblick über das Program und wo man wann sein sollte.
  • einen Gutschein für eine Hotel-Übernachtung in Leipzig
  • eine "Identitätskarte", die dem Taxifahrer und den Leuten bei
    Porsche Leipzig gezeigt werden kann, damit sie wissen, wo man hin muss
  • eine Broschüre über die Aktivitäten bei Porsche Leipzig
  • Zwei Aufkleber (ich würde nie sie auf mein neues Auto kleben! :eek:)
  • eine Werbeanzeige für die Porsche Sport Driving School (und 10% Rabatt)
  • ein Führer von Frommer über die 25 besten Fahrten in Deutschland
  • Die offizielle Build- und Rechnungsplakette, die man in Leipzig
    benötigt, um das Auto abzuholen und das dem Wagen für die Lieferung
    zurück in die USA beigefügt wird.


[Blockierte Grafik: http://www.planet-9.com/members/mike-r--25668-albums-european-delivery-2012-picture7296-content-package.jpg]


Das Packet sollte etwa 3 bis 4 Wochen vor dem offiziellen Liefertermin bereit zugeschickt/übergeben werden.


Zu bemerken ist, dass die Hotelzimmer direkt mit dem Hotel gebucht werden müssen, um den Gutschein verwenden zu können.


Bestellstatus-Codes


Leider
offeriert Porsche kein interaktives Online-Erlebnis, wo man seine Bestellnummer eingeben kann und mit Status-Updates und Fotos vom Auto, wie es das Fließband entlang rollt, belohnt wird.


Aber Ihr könnt Euren Kundenberater anrufen und fragen, was der Status Eures Autos ist. Er kann Euch eine Datei senden, die Euren Bestellstatus, die auch "Work with Order Options" genannt wird, zeigt. Diese beinhaltet unter anderem, was gebaut wird (hoffentlich die gleichen Dinge wie bestellt! :)), die Art der Bestellung und den Bestellstatus.


Wenn man eine Europalieferung habt, dann ist der Bestellcode TOURST (liebt Ihr nicht die alten Mainframe/COBOL 6-Zeichencodes! :lol:
). Der Bestellstatus gibt an, wo entlang der Prozesskette die Bestellung ist. Letzte Woche [ed. letzte Septemberwoche] war der Status bei mir PRDBDY. Es gibt online bei der Porsche 986 Boxster FAQ eine Liste, die die meisten dieser Codes zeigt und die noch immer einigermassen aktuell zu sein scheint. PRDBDY bedeutet, dass mein Auto im Karosseriebau montiert wurde.


Jetzt frage ich mich, was der Code sein wird, kurz bevor ich ihn abholen werde. (;



Wie in meinem vorherigen Artikel erwähnt, seit Ihr höchstwahrscheinlich nicht immun gegen die andauernde Onlinesuche nach interessanten Roadtrips, um Euch durch die Geschichten, Routen und Bilder inspirieren zu lassen, oder nach weiteren Informationen und Erlebnisberichten mit dem Europalieferprogramm. In diesem Artikel möchte ich einige meiner Funde teilen. Ich werde ein wenig selektiv sein, da ich Euch nicht überwältigen will. Wenn Ihr Euren eigenen bevorzugten Fund habt, teilt
ihn doch bitte in den Kommentaren mit!


Online-Ressourcen zur Europalieferung


Es stehen einige online Berichte und Links über Porsche's Europalieferprogram zur Verfügung. Natürlich lässt einem Porsche's eigene Beschreibungen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ich hoffe, dass dieses Angebot mit enthalten ist. Es gibt auch einige Magazinberichte über das Europäische Lieferungsprogramm, z. B. das von Edmunds.


Beachtet
bitte, dass einige der Artikel vor der neuen "No-Cost" Europalieferung geschrieben wurden und daher ein bischen anders dargestellt werden (z.b. sagt das 986 Boxster-FAQ, dass nur zweimal jährlich aus den USA abgeholt werden kann). Checkt daher bitte mit Porsche um sicherzustellen, dass die Informationen noch aktuell sind.


Ist die Europalieferung wirklich eine No-Cost-Option in den USA?


Nachdem ich die neue kostenlose Europalieferung für US-Kunden (andere Länder bezahlen noch immer) erwähnte, stieß ich auf eine interessante juristische Wendung. Porsche Deutschland verrechnet noch immer für die Europalieferung, aber jetzt decken nicht der Autokäufer sondern die Händler die Kosten und bekommen zusätzliche Autos zum Verkauf. Allerdings wird die Situation noch interessanter, wenn man ein
erfahrener Verhandlungsführer ist, dem es gelingt, einen großen Rabatt heraus zu handeln, wie in diesem Bericht dargestellt wird. Offensichtlich gibt es einige interessante Aspekte die geklärt werden müssen. Ich warte auf die Auflösung dieser Geschichte.


Road-Trips


Ich stieß auf eine großartige Reisebeschreibung bei PistonHead. Definitiv Wert zu lesen (und die Frau des Verfassers als Fotografin anstellen!). Einiges an Inspirationen, obwohl leider ich diesmal den Ring nicht aufsuchen kann. Auch hier auf PFF.de hat es ein paar gute Routentips :).


Jemand schlug auch das Curves Magazin als eine Quelle der Inspiration vor. Schaut es Euch an! Und schlussendlich verwandten die 991 Carrera 4 Videos eine interessante Route in den Dolomiten.


Jetzt gehe ich in die Routenplanungsmodus. :headbange





Natürlich habe ich im PZ nach meinem wöchentlichen Statusupdate gefragt und auch mein Hotelzimmer in Leipzig gebucht.


Bestellstatus Update


Thomas,
mein sehr geduldig Verkaufsberater hat mir eine sehr vielversprechenden Update gegeben: mein Auto ist jetzt im Bestellstatus TDFINP mit einem Enddatum vom 10/6. :freu:


Der Fertigstellungstermin scheint ein Indiz dafür, dass Porsche sogar mit Osnabrück noch Samstagschichten läuft.


Interessanterweise konnte ich den oben genannten Bestellstatus in der Liste nicht finden. Ich nehme jedoch an, dass es für Tourist Delivery FINal Production steht.


Das Hotel reservieren


Wie bereits erwähnt, zahlt Porsche eine Nacht entweder im Marriot-Hotel oder im Steigenberger Grandhotel in Leipzig. Nahrungsmittel, Getränke und Parkplatz im Hotel werde ich bezahlen.


Beide sind sehr gute Hotels. Das Zimmer, das man beim Marriot erhält, ist ein Executive Level Zimmer, das anscheinend sehr schön ist. Beim Steigenberger ist es ein Standard-Zimmer (Superior).


Da ich eine sehr gute Rate für die zweiten Nacht im Steigenberger erhalten konnte und das Hotel etwas bessere Bewertungen auf Expedia und Hotels.com hat, entschied ich mich beim Steigenberger zu buchen. Bilder werde ich posten, sobald ich da bin!


Porsche wird mich im Hotel am Morgen mit einem Shuttle abholen. Nun hoffe ich, dass es ein 911 oder Panamera sein wird. :D




:freu: Habe heute eine e-Mail von meinem Verkaufsberater bekommen!


Der Status der Bestellung wurde in CMPPRD (COMPleted PRoDuction) geändert! :freu:


Der Wagen war eine September Produktion mit einer Fertigstellung am 08.10.2012.


Die
Entschlüsselung der VIN-Nummer sagt mir unter anderem, dass der Wagen
in der Tat ein Boxster 981 ist, in Stuttgart hergestellt wurde,
Modelljahr 2013 ist und dass es der 2831. Boxster ist der das Fließband
verlass.


Jetzt wird das Auto 10 Tage warten müssen, bis wir es abzuholen kommen. ;)





Nur noch wenige Tage bis zur Lieferung! :headbange


Natürlich
habe ich mir für ein paar Tage zur Reiseroute den Kopf zerbrochen.
Zumal es so viel zu sehen und so wenig Zeit gibt. Und ausserdem haben
wir auch noch einige Familiebesuche zu erfüllen.


Hier ist nun der vorläufige Zeitplan:


  • Tag 0: Wir genießen den Tag bei Porsche Leipzig und sehen uns einige Sehenswürdigkeiten in Leipzig an.
  • Tag 1: von Leipzig nach Zürich fahren. Zuerst werden wir der A9
    bis über Heilbronn folgen, wo wir in den Schwarzwald abbiegen werden
    und auf B-Straßen durch Pforzheim, Freudenstadt, Titisee, Schluchsee,
    Waldshut und dann auf Schweizer B-Straßen nach Zürich fahren.
  • Tage 2/3: Besuch von Freunden und Familie in Zürich, Ausfahrt
    mit meinem Bruder. Mögliche Ziele: Klausenpass oder Toggenburg und/oder
    Schwägalp.
  • Tag 4: Wir verlassen Zürich und fahren auf der Autobahn nach
    Chur und von dort über Lenzerheide, Davos, über den Flüela nach Meran.
  • Tag 5: Sightseeing in Meran, Fahrt nach Cortina durch Val Gardena (SS242, SR48)
  • Tag 6: Von Cortina zurück über Passo di Gau, Stilfserjoch, Livigno und über Bernina nach St. Moritz.
  • Tag 7: von St. Moritz nach Brig je nach Wetter und offenen
    Pässen. Wir erwägen Julier, Splügen, Gotthard, Furka, Grimsel, Susten,
    Nufenen.
  • Tag 8: Brig über Grosser St. Bernhard nach Aosta, von dort
    nehmen wir die Autobahn über Turin, Cuneo und dann über den Tenda-pass
    nach Nizza.
  • Tag 9: Rest/catch-up-Tag an der Küste.
  • Tage 10/11: Wir verlassen die Cote d'Azur Richtung Gorges du
    Verdun, und dann entweder über die Route Napoleon oder einen Teil der
    Route des Alpes zurück in die Schweiz.
  • Tage 12-14: Richtung Frankfurt. Weiterer Familienbesuch und Zurückgabe des Wagens, bevor wir wieder fliegen.


Es
ist definitiv ein aggressiver Zeitplan, den wir auf Grund verschiedener
Umstände anpassen werden: entweder weil wir langsamer als erwartet
fahren, neue interessante Umwege finden, das Wetter nicht mitspielt,
Straßen oder Pässe können geschlossen werden, oder wir werden müde vom
Fahren und wollen weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen.


Jetzt müssen wir leicht packen und unsere Kameras nicht vergessen :) . Ich kann später mehr über die Kamera-Ausrüstung sprechen, nachdem ich sie benutzt habe und sehe, wie es funktioniert. ;)