PCM

Wir Männer bekommen häufig den Vorwurf, kommunikationsfaul zu sein.
Ja, muss ich denn den ganzen Tag kommunizieren? Das fängt morgens schon an, meine Frau fragt, na, wie hast du denn die Nacht geschlafen?
Ich? Ja, wie immer, schlecht eben, die Kommunikation zwischen meinem Gehirn und dem Rest von mir kommuniziert nicht richtig.


Der eine will schlafen, der andere ist pausenlos am Erzählen, na, wie soll ich denn oben schlafen können, wenn darunter ständig Kämpfe gefochten werden.
Man nennt das auch das Restless-Legs-Syndrom, mit die unangenehmste Art und Weise, nicht zur Ruhe zu kommen.
Aber das nur am Rande, wir waren beim Frühstück.


Da ich inzwischen pensioniert bin, eben wegen des oben genannten Problems, ist natürlich der Grad der Kommunikationshäufigkeit zwangsweise eingeschränkt worden. Die Kommunikation mit den Kollegen beschränkt sich auf gelegentliche Kontakte und in den Nächten hat sich allgemein das Weltgeschehen auch nicht grundlegend geändert, welches dann zum Frühstück vielleicht ausdiskutiert werden könnte.
Außerdem ist nach einigen Stunden Schlaf der Sprechapparat auch erst langsam wieder in Funktion zu bringen.


Trotzdem, es gibt genug zu kommunizieren, weit nach vorne gerückt ist das Porscheforum PFF. Dort zu kommunizieren hat mir schon eine Menge neue Erkenntnisse eingebracht.


Jetzt mag es verschiedene Kommunikations-Typen geben. So mancher kommuniziert nur mit dem Hintergedanken, wie kann ich es anstellen, der Beste, Größte, Schnellste oder sonst was zu sein, nach dem Motto, mein Haus, mein Boot, mein Auto, mein…
Ein Anderer hat IMMER Recht, eine Kommunikation darüber ist zwecklos, nach ihm wurde wahrscheinlich die ‚Aufklärung’ benannt.


Ein Dritter ist überall zu finden, schreibt seine Meinung, pflegt den netten Umgang und lässt sich nicht provozieren. Und dann gibt es noch den notorischen Schwätzer, den Überall-seinen-Senf-dazu-Geber, ob es passt oder nicht, er ist dabei, nach dem Motto, es könnte ja dein letzter Tag sein.
Jetzt steht die Frage im Raum, wo ich mich denn nun einzuordnen gedenke.
Ganz einfach, von allen Kommunikationstypen nehme ich mir ein wenig, vielleicht soviel, wie die Mehrheit der User es eben auch tut.


Ok, ich schreibe schon mal etwas längere Texte, nicht jedermanns Sache, aber es wird ja niemand gezwungen, sie zu lesen.
Eine Kommunikation darüber findet auch nur selten statt, ein wenig der Charakter eines Wortes zum Sonntag.
Um nicht missverstanden zu werden, ich bin kein Guru, Papst, oder sonst ein Agitator, ich schreibe mir nur so manche Gedanken von der Seele herunter, vielleicht meine Art, sie baumeln zu lassen.


Na, und dann gibt es ja noch dieses „heilige Blechle“, dessen Flair ganze Generationen von meist männlichen Wesen so manches Mal um den Verstand gebracht hat.
Schon häufig las ich im Forum: …und dann bin ich in die Garage gegangen und hab ihn einfach nur angesehen. Kommunikation will ich das jetzt nicht nennen, aber in dem Moment, wo ich den Schlüssel umdrehe, beginnt sie unmissverständlich.


Hätte der Porsche eine Seele, dann wäre die Kommunikation perfekt, denn seine besondere Eigenschaft ist nun einmal die immer wieder so hervorgehobene Kommunikationsbereitschaft zwischen ihm und dem Fahrer.
Walter Röhrl wird sie besonders zu schätzen wissen, wir als Otto-Normalverbraucher-Porsche-Fahrer nehmen sie dankend zur Kenntnis.


Und wenn meine Frau ruft, das Essen ist fertig, dann ist die nächste Kommunikationsphase eingeleitet, eben alles zu seiner Zeit.
Und da sage noch Mal jemand, wir Männer wären kommunikationsfaul.
Wir haben nur erkannt, dass die verbale Kommunikation nur EINE von vielen Möglichkeiten ist.
Unser Porsche ist der ideale Partner, Kommunikation zu üben, nur wie machen wir das unseren Frauen klar?


Bild und Text : W.L.


Porsche Communication Management System (PCM ®)

.....997/2 Turbo S Cabrio


Gruß
Wolfgang



Ich weise darauf hin, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen meine Weisheiten selbst gewusst habe.

Eventuelle Ähnlichkeiten mit anderen Weisheiten sind wissentlich unbewusst.