Das haben vorher wohl nur ganz wenige Rennfahrer geschafft – Willi und Andreas fahren zum ersten Mal bei der GLPpro-Serie mit und sichern sich auf Anhieb die ersten beiden Plätze. Beim ersten Rennwochenende auf dem Hockenheimring vom 17. bis 19. Juni gewann Andreas Kuck vor Willi Gerhards. Das zweite Rennwochenende vom 15. bis 17. Juli in der Motorsportarena Oschersleben dominierten beide in umgekehrter Reihenfolge, also Gerhards vor Kuck. Bei beiden Veranstaltungen kommt es nicht auf möglichst schnelle Rundenzeiten an, sondern auf konstantes und gleichmäßiges Fahren. Im Gegensatz zu vielen anderen GLP-Rennserien sind dabei jedoch keine Stoppuhren und GPS-Messsysteme zugelassen, was die Herausforderung für die Fahrer zusätzlich erhöht. Als Fahrzeuge setzen beide für die Rennstrecke modifizierte Porsche 944 Baujahr 1986 ein, gleichzeitig das jüngste Alter, mit dem ein Fahrzeug zur GLPpro-Serie noch zugelassen wird. Andreas Kuck fährt dabei einen regulären 944 mit 163 PS, Willi Gerhards hingegen einen 944 S mit 190 PS.
Es bleibt spannend abzuwarten, ob die beiden Transaxle-Fahrer auch bei den beiden noch ausstehenden Läufen dieses Jahr ähnlich gute Ergebnisse einfahren können. Der nächste Lauf findet am 3. und 4. September wieder auf dem Hockenheimring statt, der letzte Lauf dann am 22. und 23. Oktober auf dem legendären Nürburgring.
Alle Informationen und Ergebnisse der GLPpro-Serie finden sich auf der offiziellen Webseite, der Link ist unten angegeben.
Text: Philipp Schreiber
Bildmaterial: Willi Gerhards
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