Das Sportfahrtraining PFF CUP ist erfolgreich in die zweite Saison gestartet: Über 40 Porschefahrer hatten sich am 3. Juli auf dem Anneau du Rhin im Elsaß eingefunden. Die Teilnehmer zeigten, was in ihren Porsches steckte und natürlich stand auch wieder der Fahrspaß ganz oben!
Die zweite Saison im PFF CUP kann starten: Bereits am Vorabend hatten sich die ersten Teilnehmer im Hotel eingefunden, das unweit der Rennstrecke liegt. Die technische Untersuchung sowie Papierabnahme konnte hier schon vorgenommen werden, so dass der Abend ganz unter dem Motto "entspanntes Ankommen" stand. Bei Porschefahrern ist man eigentlich immer auch unter Freunden und so konnte man sich im Vorfeld des Trainings bei einem gemeinsamen Abendessen kennenlernen und über Benzingespräche austauschen.
 - Auf der Suche nach der Ideallinie, im Hintergrund: FVD-Fahrerlager und Vorstartbereich
Treffpunkt Rennstrecke: Am Morgen stand für die Teilnehmer zunächst ein kleines Frühstücksbüffet bereit, so dass man sich für das bevorstehende Training etwas stärken konnte. Wer direkt anreiste konnte noch die Papierabnahme erledigen und sich bei der technischen Abnahme sagen lassen, ob sein Porsche auf die Rennstrecke darf oder nicht (bei den Teilnehmern gab es mustergültig keine Beanstandungen). Nach einer Fahrerbesprechung stellten sich die Instruktoren ihrer jeweiligen Gruppe vor und ab 9 Uhr ging es dann ab auf die Strecke!
Zuerst war Sektionstraining angesagt. Dazu wurde die Rennstrecke in zwei Bereiche unterteilt, die immer zwei Gruppen gleichzeitig mit Ihren Instruktoren befahren konnten. So lernte man die Strecke abschnittsweise kennen, bevor anschließend das Freie Fahren über den gesamten Rheinring anstand. Je nach Gruppe ging es hier dann schon richtig zur Sache (bei der Profi-Gruppe) bzw. wurden Einweisungen vorgenommen sowie Ideallinie und Bremspunkte geklärt (etwas mehr Führung war vor allem bei den Beginnern und auch bei den Fortgeschrittenen Programm).
 - Besprechung mit Instruktor Kurt Ecke
Die Strecke wurde in Gruppen immer abwechseln befahren, in den Wartepausen konnte man sich neben dem Feedback seines Instruktors auch das Programm unseres Partners FVD Brombacher anschauen. Ausgestattet mit Renntruck und zwei Porsche Cupfahrzeugen konnten hier nicht nur Taxifahrten in Anspruch genommen werden, sondern da nahezu das komplette FVD-Team mit vor Ort dabei war, konnten auch Informationen über technische Verbesserungen der Porsches aus erster Hand eingeholt werden. Auch beim Reifenschaden eines Teilnehmers wurde hier rasch noch für Ersatz gesorgt - so soll es sein!
 - Der Cayenne Turbo sorgte bei einigen für Überraschung, dieser war ziemlich flott unterwegs
Noch kurz zum Wetter: Der Tag brachte sommerliche Temperaturen bei Sonnenschein. Nur zwei Mal gab es einen kurzen aber heftigen Wolkenbruch, der bei den meisten Teilnehmern aber mit Freude aufgenommen wurde. Schließlich lässt es sich im Nassen doch viel besser um die Ecke driften. So wurde bei manchen Gruppen kurzerhand auch die Ideallinie bei nassem Belag mit in den Trainingsablauf aufgenommen. Die völlig unterschiedliche Fahrweise zwischen nass und trocken sorgte bei dem ein oder anderen doch für interessante Erkenntnisse.
 - Vorstartbereich: Vorbereitungen zur Auffahrt auf die Rennstrecke
Der Mittag stand ebenfalls ganz im Zeichen des Freien Fahrens, um in kleinen Gruppen weiterhin fleißig Rennkilometer und damit wertvolle Erfahrung zu sammeln. Viele Teilnehmer nutzten das Angebot der Instruktoren, um bei diesen als Beifahrer eine Runde mitzufahren. Es ist nicht nur ein Erlebnis bei einem aus dem professionellen Motorsport stammenden Fahrer mitzufahren, sondern der Lerneffekt ist hierbei nicht zu unterschätzen.
 - 993 Turbo mit ausreichend "Feuer" unter dem Heck
Zum Abschluss der Veranstaltung fand der Geleichmäßigkeitslauf statt. Sozusagen als Höhepunkt des Tages, um zu zeigen, dass man nicht nur jede Menge Spaß hatte, sondern auch etwas gelernt hat. Denn nur wer sicher und beherrscht fährt, fährt auch nahezu die gleiche Linie und damit die gleiche Rundenzeit - also das, worauf es bei einem Gleichmäßigkeitslauf ankommt.
Mit Transpondern ausgestattet ging es dann zunächst zum Qualifying und anschließend zu den Wertungsläufen. Bei der Wertung musste nach einer Einführungsrunde die Setzrunde möglichst ohne Fehler gefahren werden. Denn die Setzrunde ist es, die anschließend möglichst identisch gefahren werden muss - egal in welcher Geschwindigkeit. Nach Ablauf einer halben Stunde wurden dann die fünf nächstliegendsten Zeiten zur Setzrunde zur Wertung herangezogen.
Die Spannung war groß, als um 17.30 die Verkündung der Ergebnisse anstand. Im großen Saal versammelt stellten die Instruktoren die drei besten ihrer Gruppe vor, die dann auf einem Siegerpodest gefeiert wurden - Ehre wem Ehre gebührt (die Ergebnisse sind weiter unten zu finden)! Als Überraschungssieger, er selbst war am meisten überrascht, konnte Florian H. (flo 33) den Tagessieg einfahren. Mit nur 0.46 Strafpunkten konnte er sich an die Spitze setzen. Wir gratulieren ihm und den anderen Siegern herzliche und hoffen, dass die Pokale einen würdigen Platz im Trophäenschrank finden werden.

| ERGEBNISSE GRUPPE "BEGINNER"
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1. Sven Jabs (968 CS) 2. Marc & Marcel Schäfer (997 S) 3. Akos Bakos (964)

| ERGEBNISSE GRUPPE "FORTGESCHRITTEN"
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1. Florian H. (964) 2. Thomas Pilgenröder (964) 3. Jörg Hiller (G-Modell)

| ERGEBNISSE GRUPPE "PROFI"
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1. Dr. Michael Zitzmann (Boxster 3.8) 2. Christoph Rhomberg (997 GT3) 3. Pirmin Baur (944 S2)

| TAGESSIEG
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Der Beste aller Klassen am 3. Juli war Florian H. alias flo 33 aus der Gruppe "Fortgeschritten". Mit seinem Porsche 964 C2 in "Horizont"blau bewies er tatsächlich Weitsicht und konnte möglichst identische Rundezeiten fahren. Er selbst war sehr überrascht über seinen Sieg, die Freude darüber war daher umso größer.
Nochmals herzlichen Glückwunsch!
 - Podium "Profi"
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