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Feinstaub – Vom Winde verweht?

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Die Belastung durch Feinstaub ist im Jahr 2007 zurückgegangen. Waren es in 2006 noch 98 Tage, an denen der Grenzwert überschritten wurde, sind es 2007 nur noch 22 Tage gewesen. Diese Entwicklung hat jedoch keinen Einfluss auf die errichteten Umweltzonen, die auch weiterhin bestehen bleiben sollen.




Das Jahr 2007 stand ganz im Zeichen des Feinstaubs. Umweltzonen wurden eingerichtet, um Fahrverbote auszusprechen – und nun das: An den insgesamt 385 Mess-Stationen zur Überwachung der Partikelkonzentration in deutschen Städten wird ein Jahresrückgang um fast 80 Prozent gemeldet. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, erklärt gegenüber der "Bild"-Zeitung den Rückgang in 2007 durch besondere Begebenheiten: "Im letzten Jahr brachten uns zahlreiche Tiefdruckgebiete reichlich Wind und trugen den Feinstaub woanders hin." Also tatsächlich vom Winde verweht?

Nicht weg vom Tisch sind jedenfalls die bereits umgesetzten oder beschlossenen Umweltzonen und damit verbundenen Fahrverbote in insgesamt 20 deutschen Städten. Der Präsident des Umweltbundesamtes auf die Frage, ob diese nun wieder abgeschafft werden: "Mitnichten! Wir und unsere Nachbarn blasen noch immer viel zu viel Feinstaub in die Luft. Vor allem bei windstillen Wetterlagen tragen Umweltzonen spürbar dazu bei, dass wir in den Ballungsräumen kritische Tagesbelastungen seltener überschreiten."

ab 02.2008

Bildmaterial © Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

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